SEO-Texte-schreiben

SEO-Texte entstehen nicht aus einem Kri­te­ri­en­ka­talog

Ver­öf­fent­licht am 7. Jun 2018  |  von Maike Burk

Googles Ziel ist es nicht, die Seite am besten zu ranken, die das beste SEO macht. Sondern die, die das beste Ergebnis für den Nutzer ist.
MARCUS TANDLER

Den SEO-Text gibt es nicht. Und darum auch keine Todo-Liste, die man abar­beitet – und „tada“ rankt. Jedes Algo­rithmus-Update von Google hat das Ziel, das beste Ergebnis aus­zu­spielen, Mehrwert ausfindig zu machen und Mani­pu­la­tionen zu unter­binden. Und nicht her­aus­zu­finden, wer die Keywords in allen technisch rele­vanten Ebenen gestreut hat.

Der User ist die Nummer Eins

 

Keywords oder Link­bu­l­i­ding lassen sich mani­pu­lieren (Black Hat SEO)

Der User nicht.

Sein Klick auf das Tab-Kreuz hin­ter­lässt Spuren der Ver­las­sen­heit in Google Analytics. Und das ist ein negatives Signal an Google. Beim Schreiben eines Online­texts geht es also darum, den Online-Leser und die Ziel­gruppe zu verstehen, weil das User­ver­halten ein wichtiger Ran­king­faktor ist. Und weil du den Leser am Ball behalten möchtest – länger als der Wett­be­werber.

Web­kon­form ist ein Text, der …

  • die redu­zierte Auf­merk­sam­keits-Spanne des Users bedient
  • über die durch­schnitt­lich 16 Prozent hinaus gelesen wird
  • den Nutzer zu einem wie­der­keh­renden User macht
  • in Such­ergeb­nissen und auf Social-Media-Kanälen einen Klickreiz auslöst
  • den Autor oder die Marke als Experte greifbar macht

Indem der Artikel…

  •  eine Pro­blem­lö­sung anbietet
  • W‑Fragen beant­wortet
  • das Warum beant­wortet: Warum soll ich diesen Text lesen?
  • Mehrwert schafft. Also mehr Wert hat als der Kon­kur­renz-Artikel
  • gut recher­chiert ist
  • eine eigene These und eine eigene Sprache hat
  • ver­ständ­lich geschrieben ist

Wenn du mehr willst.

Lerne Texte für den User zu schreiben:

– Der Prot­ago­nist: Schreiben Online
– Der Rockstar: Content, SEO, User Expe­ri­ence – coming soon
– Der Superheld: Schreib­coa­ching

Check­listen sind die zweite Instanz

Wer guten Content erstellt hat, kann eine Schicht Onpage-SEO drüber legen. Aber nie zum Leidwesen des Inhalts und des Users.

Beispiel: „Make Headlines great again“ ist ein besserer Titel als „How to create great Headlines“. In der direkten Gegen­über­stel­lung würde der Web-Leser das erste Beispiel klicken. Weil die Zeile über­rascht und sich ins Lang­zeit­ge­dächtnis bohrt. – das funk­tio­niert am End­ver­brau­cher User besser, obwohl Beispiel Zwei eine Such­an­frage abbildet.

Fazit

SEO-Check­listen haben eine Berech­ti­gung. Sie sollten aber nach dem Prinzip angewandt werden: „Pimp meinen eh schon guten Artikel“.

SEO-Rück­schluss

Der User ist der ehr­lichste Ran­king­faktor
JONAS WEBER

Was gut für den User ist, ist gut für Google. Das belegen auch tech­ni­sche Ran­king­fak­toren:

  • Der Google-Bot hat das selbe Lese­ver­halten wie der User
  • Wer der Such­ma­schine und User unter­schied­liche Inhalte ausspielt, kann in der Spam-Schublade landen
  • Google misst die User-Inter­ak­tion einer Seite. Als Referenz an die Qualität und Vergleich zum Wett­be­werber

Kern­aus­sage

Sei schlauer als deine SEO-Ampel im Backend. Lass sie orange leuchten, wenn dein Leser trotzdem Grün sieht.



Maike Burk
Gründerin, Online-Jour­­na­­listin, SEO-Expertin



Maike liebt Content, der für den Menschen erstellt wird – und bei Google gefunden wird. Als Gründerin von Satz­ge­stalt sieht sie ihre Mission darin, SEO-Texte anspruchs­voll zu gestalten. // Erfahre mehr über das Team und Satz­ge­stalt. Folge uns auf Instagram, Facebook und Linkedin.





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