SEO-Texte-schreiben

SEO-Texte entstehen nicht aus einem Kriterienkatalog

„Googles Ziel ist es nicht, die Seite am besten zu ranken, die das beste SEO macht. Sondern die, die das beste Ergebnis für den Nutzer ist.“
Marcus Tandler

 

Den SEO-Text gibt es nicht. Und darum auch keine Todo-Liste, die man abarbeitet – und „tada“ rankt.

Jedes Algorithmus-Update von Google hat das Ziel, das beste Ergebnis auszuspielen, Mehrwert ausfindig zu machen und Manipulationen zu unterbinden. Und nicht herauszufinden, wer die Keywords in allen technisch relevanten Ebenen gestreut hat.

 

Der User ist die Nummer Eins –

 

Keywords oder Linkbuliding lassen sich manipulieren (Black Hat SEO)

Der User nicht.

Sein Klick auf das Tab-Kreuz hinterlässt Spuren der Verlassenheit in Google Analytics. Und das ist ein negatives Signal an Google. Beim Schreiben eines Onlinetexts geht es also darum, den Online-Leser und die Zielgruppe zu verstehen, weil das Userverhalten ein wichtiger Rankingfaktor ist. Und weil du den Leser am Ball behalten möchtest – länger als der Wettbewerber.

Webkonform ist ein Text, der …

– die reduzierte Aufmerksamkeits-Spanne des Users bedient
– über die durchschnittlich 16 Prozent hinaus gelesen wird
– den Nutzer zu einem wiederkehrenden User macht
– in Suchergebnissen und auf Social-Media-Kanälen einen Klickreiz auslöst
– den Autor oder die Marke als Experte greifbar macht

Indem der Artikel…

– eine Problemlösung anbietet
– W-Fragen beantwortet
das Warum beantwortet: Warum soll ich diesen Text lesen?
– Mehrwert schafft. Also mehr Wert hat als der Konkurrenz-Artikel
– gut recherchiert ist
– eine eigene These und eine eigene Sprache hat
– verständlich geschrieben ist

Wenn du mehr willst.

Lerne Texte für den User zu schreiben:

Der Protagonist: Schreiben Online
– Der Rockstar: Content, SEO, User Experience – coming soon
Der Superheld: Schreibcoaching

Checklisten sind die zweite Instanz –

Wer guten Content erstellt hat, kann eine Schicht Onpage-SEO drüber legen. Aber nie zum Leidwesen des Inhalts und des Users.

Beispiel: „Make Headlines great again“ ist ein besserer Titel als „How to create great Headlines“. In der direkten Gegenüberstellung würde der Web-Leser das erste Beispiel klicken. Weil die Zeile überrascht und sich ins Langzeitgedächtnis bohrt. – das funktioniert am Endverbraucher User besser, obwohl Beispiel Zwei eine Suchanfrage abbildet.

Fazit.

SEO-Checklisten haben eine Berechtigung. Sie sollten aber nach dem Prinzip angewandt werden: „Pimp meinen eh schon guten Artikel“.

SEO-Rückschluss –

 

„Der User ist der ehrlichste Rankingfaktor“
Jonas Weber

 

Was gut für den User ist, ist gut für Google. Das belegen auch technische Rankingfaktoren:

– Der Google-Bot hat das selbe Leseverhalten wie der User
– Wer der Suchmaschine und User unterschiedliche Inhalte ausspielt, kann in der Spam-Schublade landen
– Google misst die User-Interaktion einer Seite. Als Referenz an die Qualität und Vergleich zum Wettbewerber

Kernaussage: Sei schlauer als deine SEO-Ampel im Backend. Lass sie orange leuchten, wenn dein Leser trotzdem Grün sieht.

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