Redaktionsplan erstellen – inkl. kostenlose Vorlage zum Download (2026)

Maike Burk 24 Juli 2026

Steckbrief: Was gehört in einen Redaktionsplan?

  • Thema: Worum geht es in deinem Inhalt?

  • Marketing-Kanal: Blog, Newsletter, Youtube, Social Media, Podcast…

  • Ziel: Rankings, Webinar- oder Newsletter-Anmeldungen, Wissensvermittlung, Mythen & Glaubenssätze auflösen usw.

  • Veröffentlichungsdatum

  • Bearbeitungsstatus: in Planung, in Bearbeitung, veröffentlicht

  • Verantwortliche Person (wenn mehrere am Content arbeiten)

  • spezifische Infos wie Keyword beim Blog, Rubrik (zB auf Social Media) oder ähnliches

  • Notizen: Platz für Links, Ideen oder weitere Informationen

Was ist ein Redaktionsplan? Inkl. Beispiel

Ein Redaktionsplan ist ein Dokument (zum Beispiel eine Excel-Tabelle), mit dem du deine Inhalte die Inhalte deines Content Marketings vorausplanst. Er zeigt dir auf einen Blick, welche Inhalte wann veröffentlicht werden, auf welchem Kanal sie erscheinen und welchen Bearbeitungsstand sie haben.

In einem Team hilft der Redaktionsplan dabei, die Verantwortlichkeiten im Überblick zu behalten: Wer für welche Schritte oder Aspekte verantwortlich ist, zum Beispiel der Grafiker, die Texterin und die SEO-Fachfrau…

Kostenlose Redaktionsplan-Vorlage runterladen

Lade dir hier meine kostenlose Redaktionsplan-Vorlage runter. Perfekt geeignet für Blog, Newsletter, Social Media und alle anderen Marketing-Kanäle. Inklusive Jahres-Redaktionspan, Ideen-Sammlung und Beispiel-Redaktionsplan.

Beispiel eines Redaktionsplans

Bei diesem Beispiel handelt es sich um einen Jahres-Redaktionsplaner. Darin enthalten sind die Kalenderwoche, Tag und Datum sowie verschiedene Marketingaktivitäten und Platz für Notizen.

Vorlage: Was gehört in einen Redaktionsplan?

Der Screenshot oben stammt aus meiner Redaktionsplan-Vorlage.

Aber: Meine Vorlage bringt dir wahrscheinlich nur bedingt was, denn deine Marketingaktivitäten sind natürlich individuell. Am besten fügst du deine gewünschten Spalten hinzu und löscht die Inhalte, die du nicht benötigst.

Hier nochmal eine Übersicht, welche Spalten typischerweise in einen Redakionsplan gehören:

MarketingkanalSinnvolle Spalten
für alle Kanäle
Datum, Thema, Marketing-Kanal, Bearbeitungsstatus, Ziel, Zielgruppe
Blog & SEOFokus-Keyword, Titel & Meta-Beschreibung, URL, interne Verlinkungen
Social MediaSocial-Media-Kanal, Posting-Art (zB Reel oder Karussell), Rubrik, Text (Caption)
Newsletter
Betreffzeile, Ziel, Call-to-Action, Segment
Podcast
Episodentitel, Veröffentlichungsdatum, Shownotes, Gast 
YoutubeVideotitel, Thumbnail, Beschreibung, Veröffentlichungsdatum
Für TeamsVerantwortliche Person, Text, Freigabe, Veröffentlichung, interne Deadlines

Kostenlose Redaktionsplan-Tools

Ich persönlich arbeite am liebsten mit Google-Tabellen (Google Sheets). So kann auch mein Team auf den Redaktionsplan zugreifen. Und ich habe ihn jederzeit greifbar, unabhängig vom Gerät, mit dem ich gerade arbeite. Weitere kostenfreie Tools:

  • Excel oder Numbers: Tabellen-Tools von Microsoft und Apple, die du am Laptop verwenden kannst
  • Google-Sheets: Wie Excel, aber online nutzbar
  • Asana oder Trello: Projektmanagent-Tools, bei denen du Teammitglieder taggen kannst

Content-Recycling: Marketing clever kombiniert

Ein Redaktionsplan kann dir auch dabei helfen, deine Themen mehrfach zu nutzen – oder auf Neudeutsch zu recyceln.

Beispiel: Du schreibst einen Blogartikel. Daraus kannst du das Thema für deinen nächsten Newsletter ableiten und vom Newsletter aus auf den Blog verlinken.  Aus den Abschnitten deines Blogartikels kannst du mehrere Social-Media-Beiträge erstellen. Oder du nutzt den Blogartikel als Skript für eine Podcast-Folge oder ein Youtube-Video.

So erreichst du deine Zielgruppe über verschiedene Kanäle, ohne jedes Mal neue Themen entwickeln zu müssen.

Genau deshalb lohnt es sich, alle Marketing-Kanäle in einem gemeinsamen Redaktionsplan zu verwalten. Du erkennst auf einen Blick, welche Inhalte bereits existieren und welche Formate du daraus noch erstellen kannst.

Beispiel 1: Einschulung vorbereiten

  • Blogartikel: Einschulung vorbereiten – Ratgeber für Eltern
  • Newsletter: Persönlichen Einschulungs-Geschichte
  • Instagram-Reel: Ideen für die Schultüte
  • Instagram-Post: Die richtige Schultasche auswählen
  • YouTube-Video: Schulweg gemeinsam üben
  • Podcast-Folge: So bereitest du dein Kind auf die Schule vor

Beispiel 2: Mehtägige Hüttenwanderung

  • Blogartikel: Hüttenwanderung planen (alles, was du wissen musst)
  • Podcast-Folge: Sicherheit, GPS und Tourenplanung
  • Newsletter: persönlichen Wandererfahrung & 3 Tipps
  • Pinterest-Post: Packliste
  • YouTube-Video: Etappen, Hütten und Streckenverlauf / notweniges Equipment

Achte beim Content-Recycling darauf, dass deine Inhalte zum jeweiligen Marketing-Kanal passen. Es geht hier nicht um Copy Paste, denn beispielsweise kann man sich ein Youtube-Video mit einer Anleitung nicht gut als Podcast anhören… Denke beim Recycling also auch strategisch für jeden einzelnen Marketingkanal.

Fazit

Ein Redaktionsplan ist ein kleines Wundermittel: Er ist wie ein Spiegel, der dir zeigt, wo du mit deinem Marketing stehst. Und ob dein Content zu anstehenden Events, Verkaufszyklen oder der Saison passt.

Ich kann mir ein Leben ohne Redaktionsplan nicht mehr vorstellen. Mein Tag beginnt normalerweise mit einer Schreibstunde – mit einem Blick in den Redaktionsplan weiß ich, worauf ich mich die erste Stunde meines Tages konzentrieren will. Und wenn ich auf eines der Themen keine Lust habe, suche ich mir das nächste aus. Ideen sind ja genügend vorhanden.

Arbeitest du schon mit einem Redaktionsplan? Schreib mir gerne in den Kommentaren, wie es dir damit geht…

Wo finde ich eine passende Vorlage für meinen Redaktionsplan?

Hier kannst gelangst du zu meiner Vorlage mit einem Klick.

Darin enthalten sind einzelne Vorlagen für das ganze Jahr – sowie für Blog, Newsletter, Social Media, Podcast, Youtube.

Was gehört in einen Redaktionsplan?

Ein Redaktionsplan enthält die wichtigsten Informationen zu deinen geplanten Inhalten. Dazu gehören: Thema, Marketing-Kanal, Veröffentlichungsdatum, Bearbeitungsstatus, Ziel des Inhalts. Je nach Kanal kannst du weitere Spalten ergänzen, zum Beispiel Keywords für Blogartikel, Betreffzeilen für Newsletter oder Rubriken für Social Media.

Wie erstellt man einen Redaktionsplan?

Erstelle zunächst eine Tabelle, zum Beispiel in Excel oder Google Sheets. Lege anschließend fest, welche Marketing-Kanäle du planen möchtest und welche Informationen dein Redaktionsplan enthalten soll. Trage danach deine ersten Themen, Veröffentlichungstermine und Ziele ein – und aktualisiere den Plan regelmäßig.

Was ist der Unterschied zwischen einem Content-Plan und einem Redaktionsplan?

Die Begriffe werden häufig synonym verwendet. Ein Content-Plan beschreibt meist die strategische Planung deiner Inhalte, zum Beispiel Themen, Ziele und Formate. Ein Redaktionsplan ist fürs Operative zuständig:Er enthält zusätzlich konkrete Veröffentlichungstermine, Bearbeitungsstände und Verantwortlichkeiten.

Wie weit im Voraus sollte ich Inhalte planen?

Plane deine Inhalte etwa vier Wochen voraus. So hast du genügend Zeit für die Erstellung, Korrekturen und spontane Änderungen. Wenn du nach bestimmten Verkaufszyklen, Launches oder saisonal arbeitest, kann auch ein Planungshorizont von drei bis sechs Monaten sinnvoll sein.

Kann ich auch spontane Themen veröffentlichen?

Natürlich kannst du auch spontane Themen planen. Ein Redaktionsplan ist keine starre Vorgabe, sondern ein Arbeitsdokument. Aktuelle Themen, Trends oder spontane Ideen kannst du jederzeit ergänzen oder andere Inhalte verschieben.

Welches Tool eignet sich am besten für einen Redaktionsplan?

Für einen Redaktionsplan reichen kostenlose Tools aus. Arbeitest du allein, reichen oft Excel, Numbers oder Google Sheets aus. Letzteres kannst du auch im Team verwenden, weil alle Verantwortlichen über einen geteilten Link darauf zugreifen können. 

Brauche ich für Blog, Newsletter und Social Media getrennte Redaktionspläne?

Getrennte Redaktionspläne sind oft nicht notwendig. Häufig ist es sogar sinnvoller, alle Marketing-Kanäle in einem gemeinsamen Redaktionsplan zu verwalten: So erkennst du schneller, welche Inhalte sich mehrfach nutzen lassen und kannst dein Content-Recycling besser planen.

Falls du oder dein Team viele Kanäle gleichzeitig bespielt, lassen sich in einer Tabelle zum Beispiel verschiedene Reiter anlegen.

Das Gesicht hinter dem Beitrag

Autorin

Maike Burk

Gründerin & CEO von Satzgestalt

Hi, ich bin Maike, deine SEO-Expertin für langfristige Sichtbarkeit und weniger Social-Media-Stress. Ich zeige dir auf meinem Blog, wie du bei Google gefunden wirst – und Wunschkund:innen durch deinen Content überzeugst. Nachhaltig, empathisch und ohne ständiges Posten.

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