Redak­ti­ons­plan erstellen + inkl. Vorlage für SEO, Social Media, Podcast…

Ver­öf­fent­licht am 30. Januar 2022  |  von Maike Burk

Ein Redak­ti­ons­plan gibt dir einen Überblick über all deine Marketing-Maßnahmen. Sodass du den Überblick behältst, wann, wo und welche Inhalte du ver­öf­fent­lichst. Hier erhältst du Redak­ti­ons­plan-Vorlage für dein gesamtes Content-Marketing.

Kos­ten­lose Redak­ti­ons­plan-Vorlage run­ter­laden (als Google Doc)

– ohne News­letter-Anmeldung, einfach so für dich

– für Blog, Social Media, News­letter, Podcast, Youtube und andere Platt­formen anwendbar

– inklusive Bei­spielen, wie du die Vorlage nutzen kannst

In diesem Artikel erfährst du

– was alles in einen Redak­ti­ons­plan gehört (für deinen Blog, Social Media, deinen Podcast, Youtube, deinen News­letter usw.)

– warum du als Selbstständige:r oder als Expert:in einen Redak­ti­ons­plan brauchst

– mit welchen Tools du einen Redak­ti­ons­plan erstellen kannst

– inkl. Redak­ti­ons­plan-Vorlage, die du für dein gesamtes Content-Marketing anwenden kannst (zb als SEO- oder als Social-Media-Redaktionsplan)

Steck­brief: Was gehört alles in meine Redaktionsplan-Vorlage?

 

– Datum der Veröffentlichung

– Thema des Posts / Artikels / Videos / der Podcast-Folge…

– Kanal oder Plattform, wo das Thema ver­öf­fent­licht wird (zB für Social-Media-Posts)

– Focus Keyword (bei Website-Content und zum Bloggen)

– Ziel, das erreicht werden soll (zB. Traffic, Follower, News­letter-Anmel­dungen, Mindset, Wissensvermittlung, …)

Lies weiter – unten gehe ich auf mehr Aspekte und Ziele ein

#61 Redak­ti­ons­plan erstellen

Warum du einen Content-Plan brauchst und was alles in deinen Redak­ti­ons­plan gehört – hör dir den Podcast an:

Was ist ein Redaktionsplan?

Dein Redak­ti­ons­plan ist deine Gedan­ken­stütze. Er hilft dir dabei, dass Themen-Ideen nicht auf irgend­einem Schmier­blatt verloren gehen – sondern als Aha-Moment im Email-Postfach deiner Community landen.

Ein Redak­ti­ons­plan gibt dir eine Übersicht, welche Themen du wann ver­öf­fent­lichst – und über welchen Marketing-Kanal. Und wenn du ein Team hast, regelt der Plan auch, wer für Text, Design, Ver­öf­fent­li­chung usw. ver­ant­wort­lich ist.

Was wäre, wenn deine Traumkund:innen von ganz alleine auf dich zukommen würden?

Lerne in meinem SEO-Freunde-News­letter, wie du mit deiner Website bei Google sichtbar wirst und auto­ma­tisch die richtigen Kund:innen anziehst: 

„Hallo Maike, ich wollte dir nur schnell sagen, dass ich es dank deiner Tipps auf Platz 1 geschafft habe für mein wich­tigstes Keyword. Whoop, whoop 🥳🥳🥳.“
Anika – Newsletter-Abonnentin 

Mit der Anmeldung zum News­letter erhältst du meine beliebte SEO-Check­liste. Du stimmst der Daten­schutz­er­klä­rung von Satz­ge­stalt zu und kannst dich jederzeit wieder abmelden. Weitere Infor­ma­tionen zum News­letter.

8 unschlag­bare Vorteile eines Redaktionsplans

1. Du hast mehr Zeit

Wenn du deine Inhalte voraus planst, hast du mehr Vor­be­rei­tungs­zeit und es ist wahr­schein­li­cher, dass du die Deadlines einhältst.

Deine Zeit zu managen ist eine der größten Her­aus­for­de­rungen als Selbstständige:r oder Unetrnehmer:in. Ein Redak­ti­ons­plan ist ein toller Helfer dabei.

2. Du erreichst deine Ziele tatsächlich

Vor­aus­planen führt meistens auch zu besseren „Ergeb­nissen“ in Form von Kom­men­taren, Likes, News­letter-Anmel­dungen, Verkäufen – im Gegensatz zu wenn du „mal eben schnell irgendwas“ veröffentlichst.

Wenn du vorher Zeit hast, Ziele zu defi­nieren ist es auch wahr­schein­li­cher, dass du sie erreichst. Das ist jeden­falls meine per­sön­liche Erfahrung.

3. Du bewahrst den Überblick

Ein Redak­ti­ons­plan gibt dir eine ganz­heit­liche Übersicht über deine Content-Strategie. Dort sind alle Themen gegenüber gestellt und du siehst, schwarz auf weiß vor dir, wie sinnvoll das ist.

Diese Übersicht macht es auch einfacher, die Content-Strategie mit deinem Team zu bespre­chen – und zu bemerken, wenn der Content viel­leicht gar nicht deine nächsten unter­neh­me­ri­schen Ziele unterstützt.

Beispiel: Wenn du einen Launch planst, sollten deine kos­ten­losen Inhalte auch dazu passen. Was müssen deine poten­zi­ellen Kund:innen vorher wissen? Welche Glau­bens­sätze könnten sie am Kauf hindern?

Nochmal: Dein Content-Marketing ist dafür da, deine Business-Ziele zu erreichen.

4. Dir gehen nie die Themen aus

Ein Redak­ti­ons­plan ist auch ein Ideenplan. Damit kannst du sicher stellen, dass du immer Themen parat hast – und das bewahrt dich auch ein Stück weit vor Schreibblockaden.

5. Dein Redak­ti­ons­plan ist dein Kalender

Außerdem bist du immer auf Verkaufs-Phasen, Urlaube und auch saisonale Events vor­be­reitet. Weil sie wie ein in einem Kalender in deinem Redak­ti­ons­plan stehen.

Wenn du Bikinis verkaufst, planst du damit zum Beispiel die News­letter-Themen für den Saison-Start und für den Sale.

6. Deine Team-Zusam­men­ar­beit läuft glatt

Wenn du mit Free­lan­cern, Kol­le­ginnen, Mit­ar­bei­tern, Gast-Autorinnen oder auch mit ver­schie­denen Abtei­lungen in deinem Unter­nehmen zusammen arbeitest, hilft ein Redak­ti­ons­plan, dass alle auf dem selben Wis­sens­stand sind und jeder alle Schritte und Termine im Blick hat. Das kann dir viel Absprache-Chaos ersparen.

7. Du bekommst Routine in der Regelmäßigkeit

Content Marketing braucht auch eine gewissen Regel­mä­ßig­keit. Sobald du die ganzen Aufgaben und Schritte für die Ver­öf­fent­li­chung eines Artikels, Posts, Betrags, Podcasts,… vor dir siehst, kannst du auch den Zeit­auf­wand besser einschätzen.

Und demnach auch, wie oft du es schaffst, relevante Inhalte mit Mehrwert für deine Ziel­gruppe zu erstellen.

Wichtig: Bei SEO ist Relevanz wichtiger als Regel­mä­ßig­keit. Lies hier mehr über das Thema Wie regel­mäßig muss ich bloggen?

8. Du „recycelst“ deinen Content

Content zu recyceln heißt nicht, zweimal dasselbe zu posten. Oder zweimal denselben News­letter raus zu schicken.

Content recyceln heißt, ein Thema so auf­zu­be­reiten, dass du es auf allen möglichen Kanälen nutzen kannst. Und damit Zeit zu sparen.

Konkret: Dein Blog­ar­tikel ist das Thema deines News­let­ters ist das Thema von deinem Live auf Instagram ist das Skript deines Youtube-Videos.

Wie du deinen Content recycelst und so deine Marketing-Zeit clever nutzt, lernst du in meinem Workshop Content Flash – immer Themen-Ideen parat haben

Vorlage: Was gehört alles in einen Redaktionsplan?

In diesem Abschnitt zeige ich dir, was alles in einen Redak­ti­ons­plan gehört (und welche Aspekte optional sind). Bevor du dir deinen Content-Planer daraus zusammen stellst, solltest du dir folgende Fragen beantworten:

– Welche Marketing-Kanäle will ich überhaupt nutzen?

– Wie oft will ich und kann ich Inhalte veröffentlichen?

– Wann sollen meine Inhalte ver­öf­fent­licht werden?

Die Basics für alle Redaktionspläne

– Datum der Veröffentlichung

– Thema des Posts / Artikels / Videos / der Podcast-Folge…

– Kanal, auf welchem das Thema ver­öf­fent­licht wird

– Focus Keyword (bei Website-Content)

– Ziel, das erreicht werden soll (zB. Traffic, Follower, News­letter-Anmel­dungen, Mindset, Wissensvermittlung, …)

für Teams

Ver­ant­wort­liche Person für
– Text
– Design
– ggf. Beitrag im Content Manage­ment System einpflegen
– Veröffentlichung

(inklusive Termine, wann die Aufgaben fertig sein müssen)

für SEO

– Focus Keyword
– Titel- und Meta-Beschreibung
– URL
– interne Verlinkungen

für Social Media

– Kanal
– Posting-Art
– Rubrik / Kategorie

weitere Aspekte

– Ziel­gruppe / Buyer Persona
– Kundenreise
– Format (Interview, Pdf, Check­liste, Artikel, Landing Page…)
– Call to Actions
– Freigaben zb mit Kund:innen, Werbeparter:innen
– KPIs / Kampagnenziele
– Medien (Video, Audio, Grafik, Text)

kos­ten­lose Redak­ti­ons­plan-Tools im Überblick

 

Offline-Kalender

+ physisch anfassbar
+ einfach und intuitiv
+ kom­bi­nierbar mit deinem Kalender

– nicht immer Zugriff drauf (wenn du den Kalender nicht dabei hast)
– nicht für Teams anwendbar
– aufwändig, wenn du Aspekte hin­zu­fügen oder ändern möchtest

Excel oder Numbers

+ flexibel zB bei Ergänzung neuer Kanäle
+ Team kann ggf. über Server darauf zugreifen
+ Platz für beliebig viele Kanäle

– keine Kalender-Funktion?
– Zugriff zentral am Computer, kann Zugriff einschränken
– kann bei vielen Kanälen unüber­sicht­lich werden

Google-Tabellen

+ flexibel
+ immer über das Internet abrufbar
+ Team kann darauf zugreifen
+ kom­bi­nierbar mit weiteren Tabellen wie Keyword-Recherche / KPI-Messung usw. (zB als weitere Reiter)

– keine Kalender-Funktion
– kann bei vielen Kanälen unüber­sicht­lich werden

Pro­jekt­ma­nage­ment-Tool wie Trello / Asana

+ flexibel
+ perfekt für Teams, da Aufgaben auch zuge­wiesen werden können
+ inte­grierte Kalen­der­an­sicht (teils kostenpflichtig)

– kann bei vielen Kanälen unüber­sicht­lich werden

Probiere aus, was für dich am besten funk­tio­niert. Ich per­sön­lich arbeite am liebsten mit Google-Tabellen, damit mein Team auch auf den Redak­ti­ons­plan zugreifen kann.

Fazit

Ein Redak­ti­ons­plan ist ein kleines Wun­der­mittel: Er spart dir Zeit, er sammelt deine Ideen. Und er ist wie ein Spiegel, der dir zeigt, ob dein kos­ten­loser Content und deine kos­ten­pflich­tigen Angebote dieselbe Sprache sprechen.

Ich kann mir ein Leben ohne Redak­ti­ons­plan nicht mehr vor­stellen. Mein Tag beginnt nor­ma­ler­weise mit einer Schreibstunde – mit einem Blick in den Redak­ti­ons­plan weiß ich, worauf ich mich die erste Stunde meines Tages kon­zen­trieren will. Und wenn ich auf eines der Themen keine Lust habe, suche ich mir das nächste aus. Ideen sind ja genügend vorhanden.

Arbeitest du schon mit einem Redak­ti­ons­plan? Schreib mir gerne in den Kom­men­taren, wie es dir damit geht und was du von Content-Plänen hältst.

Häufige Fragen zum Redaktionsplan

Wie weit im Voraus sollte ich planen?

Minimum 3 bis 4 Wochen – und meiner Erfahrung nach maximal 3 bis 6 Monate. Das kommt ganz auf deine Routinen, Themen und Bedürf­nisse an.

Kann ich auch spontane Themen aufgreifen?

Klares Ja. Die Planung ist nicht dafür da, dir Grenzen zu setzen. Sondern dafür, dass du den Überblick bewahrst. Nicht-saisonale oder nicht-dringende Themen lassen sich also immer verschieben.

Werde ich durch zu viel Planung unkreativ?

Ich behaupte nein. Ich glaube, dass ein leeres Blatt und die offene Frage „worüber soll ich jetzt schreiben?“ mehr Hemmungen her­vor­bringt, als ein Thema parat zu haben.

Wie lassen sich meine ganzen Kanäle mit­ein­ander kombinieren?

Je besser deine Marketing-Maßnahmen auf­ein­ander abge­stimmt sind, desto mehr Zeit sparst du. Wie du deine Kanäle unter einen Hut bringst, zeige ich dir in meinem Workshop „Content Flash“

Du möchtest nicht ewig am Rock­zipfel von Social Media hängen? Sondern lieber Anfragen von poten­zi­ellen Kunden erhalten, ohne auf Social-Media aktiv sein zu müssen? 

Dann tritt meinem News­letter mit über 8.000 SEO-Freund:innen bei – und ich zeige dir im News­letter, wie Kund:innen auto­ma­tisch auf dich auf­merksam werden: 

„Ich habe dank deiner Hilfe schon wieder einen richtig gut rankenden Artikel (Such­vo­lumen 1.300), schwanke zwischen Platz 1 und 3 🥳.“
Cristina – Newsletter-Abonnentin 

Mit der Anmeldung zum News­letter erhältst du meine beliebte SEO-Check­liste. Du stimmst der Daten­schutz­er­klä­rung von Satz­ge­stalt zu und kannst dich jederzeit wieder abmelden. Weitere Infor­ma­tionen zum News­letter.

SEO-Texter-Blog

Maike Burk
Lieb­ha­berin von Pistazien-Eis und Hüt­ten­wan­de­rungen, SEO-Expertin 

Meine Mission ist es, empa­thi­sche Texte so zu gestalten, dass sie bei Google auf Seite 1 gefunden werden. Zum Glück ist das heute kein Wider­spruch mehr, ansonsten wäre ich wieder im Archi­­tektur-Büro ange­stellt… // Erfahre mehr über mich oder folge mir auf Instagram.

3 Comments
  • Michel
    Posted at 00:12h, 23 Juni Antworten

    Vielen lieben Dank. Dein Redak­ti­ons­plan ist eine Super Vorlage um mir einen Eigenen zu erstellen!

    • Maike
      Posted at 09:32h, 30 Juni

      Hey Michel,
      dass freut mich sehr, viel Erfolg damit 💪

  • ComiChaot
    Posted at 21:21h, 19 Juli Antworten

    Ebenso Danke!

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