Money Keywords – Umsatz und Reich­weite steigern

Ver­öf­fent­licht am 29. Sep 2019  |  von Maike Burk

Money Keywords sind Such­be­griffe, die direkten oder indi­rekten Umsatz bringen – daher der Beiname „Money“. Bei der Opti­mie­rung dieser Begriffe geht es darum, die Bedürf­nisse der Ziel­gruppe zu iden­ti­fi­zieren. Die wich­tigsten Fakten und wie du Money Keywords für dein Unter­nehmen findest

Was ist ein Money Keyword?

 

Das Anhängsel „Money“ steht für ein Interesse oder eine Kauf­ab­sicht des Users. Damit gehen meistens hohe Such­vo­lumen, aber auch hohe Kosten per Klick einher (CPC).  Trotzdem fallen unter die Bezeich­nung „Money Keyword“ nicht nur Begriffe, bei denen der Nutzer direkt den Kaufen-Button anklickt:

A) kom­mer­zi­elle Seiten

Der User ist auf der Suche nach einem Produkt oder einer Dienst­leis­tung, zum Beispiel „Jeans kaufen“, „Mietwagen finden“, „Webseite erstellen lassen“. Die Sache geht also direkt in den Warenkorb oder der poten­zi­elle Kunde nimmt Kontakt zum Unter­nehmen auf.

B) nicht-kom­mer­zi­elle Seiten

Es kann sich aber auch um ein Keyword handeln, das auf eine andere Art einen monetären Mehrwert für ein Unter­nehmen hat. Wie zum Beispiel ein Blog: Hier zielen SEO-Maßnahmen darauf ab, viele Sei­ten­be­su­cher zu bekommen – dieser Traffic wird über Wer­be­banner, bezahlte Beiträge, Affi­liates zu Geld gemacht. Keywords könnten sein: „Rei­se­route Japan“, „Rot­wein­fle­cken entfernen“, „Yoga­übungen Rücken“…

Money Keywords werden verwendet im Bereich

  • Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO)
  • Such­ma­schi­nen­mar­ke­ting (SEA)
  • Lin­kaufbau

Welche Arten von Keywords gibt es noch?

 

Gut, dass du fragst. Denn hinter jeder Such­an­frage steckt eine bestimmte Absicht. Folgende Kate­go­rien von Such­an­fragen und Keywords gibt es:

Money-Keyword

Bei kom­mer­zi­ellen Websites steht „Money“ für eine Kauf­ab­sicht des Kunden. Bei nicht-kom­mer­zi­ellen Seiten handelt es sich Such­be­griffe, um infor­ma­tive Inhalte zu finden, siehe genauere Beschrei­bung oben.

Brand-Keywords

Hierbei wird gezielt eine Marke auf­ge­sucht, die dem User bekannt ist. Ich will zu „Apple“, „Windows“ oder mal schauen, welches Gemüse bei „Edeka“ zu haben ist.

Compound-Keywords

Der Cuvée unter den Keywords: Es handelt sich um eine Kom­bi­na­tion aus Money- und Brand-Keyword. Anstatt nur den Mar­ken­namen „Nike“ sucht der User sowas wie „Nike Lauf­schuhe Damen“ oder „Drive now Flughafen Hamburg“.

Other Keywords

Wenn du dein Keyword keiner der oberen Kate­go­rien zuordnen kannst, schicken wir SEO-Experten den Begriff in die Kategorie „andere“. Nicht so ein­falls­reich – zugegeben. Aber es gibt noch viele spannende Werte im Bereich Keywords.

Die „Intention“ des Users

Bei Keywords geht es immer auch um die „Such-Intention“ des Users – also der Grund, warum er überhaupt etwas in eine Such­ma­schine tippt. Im Großen und Ganzen gibt es dafür drei mögliche Gründe:

– der User will etwas wissen
– der User will etwas machen
– der User will irgendwo hin

Frage dich bei der Erstel­lung von Inhalten: Für welche dieser Inten­tionen schreibst du deinen Artikel / baust du deine Start­seite / erstellt du eine Ver­kaufs­seite?

Wie viele Money Keywords brauche ich für meine Seite?

 

Ent­scheide dich für ein Fokus-Keyword pro URL – in Anlehnung an den Zweck der jewei­ligen Seite. Egal, ob es sich dabei um deine Start­seite, eine Landing Page oder einen Artikel handelt. Darüber hinaus recher­chierst du soge­nannte Sup­por­ting Keywords: Synonyme und weitere Such­be­griffe, die dein Thema zusätz­lich unter­stützen.

Focus Keyword

  • kommt im Titel vor / steht in der H1
  • ist das Kernthema der Seite / des Beitrags

 

Sup­por­ting Keyword

  • Synonyme (unter­schied­liche User suchen unter­schied­lich)
  • kommen im Body-Text vor
  • sowie in Unter­über­schriften (H2 / H3…)
  • unter­stützen das Fokus-Keyword the­ma­tisch

Kann man es mit der Menge an Such­be­griffen auch über­treiben?

 

Ja.

Weil viele Sei­ten­be­treiber es in der Ver­gan­gen­heit mit der Keyword-Dichte zu gut gemeint haben, findet Google es heute nicht mehr so knorke, wenn man Keywords emo­ti­onslos-monoton durch den Text kata­pul­tiert.

Das Google-Team hat der Sache den Begriff „Keyword Stuffing“ zuge­ordnet. Das ist wie ein zu stark aus­ge­stopfter Teddybär, der aus allen Nähten platzt und den man gerne von etwas Stopf­masse befreien möchte.

Das Prinzip „zu viel ist zu viel“ gilt nicht nur für Money Keywords, sondern für jede Art von Such­be­griff. Wer es zu sehr über­treibt, kann vom Algo­rithmus abge­straft werden und das Gegenteil von guten Rankings erzielen.

Money Keywords in Anker­texten

Dasselbe gilt für den Ankertext. Das ist der Inhalt / Begriff, mit dem du deine internen und externen Links versiehst.

Auch hier werden Keywords verwendet, um die Relevanz für Such­ma­schinen zu steigern – und auch hier sollten die Keywords sparsam verwendet werden. Setze auf eine Mischung unter­schied­li­cher Keyword-Arten in deinen Anker­texten:

– Brand-Keywords verwenden
– Compound-Keywords verwenden
– Money-Keywords verwenden
– simple Begriffe wie „hier“ verlinken

Hier findest du einen aus­führ­li­chen Artikel zum Thema Anker­texte

Wie viel Geld kostet ein Money Keyword bei Google Adwords…?

 

Das kommt auf deine Nische an. Der Preis wird gemessen am CPC = Kosten per Klick.

Beispiel*:
– Keyword 1 „Unter­nehmen“ kostet 0,98 EUR pro Klick
– Keyword 2 „Unter­neh­mens­coach“ kostet 6,82 EUR pro Klick

anderes Beispiel:
– Keyword 1 „Schuhe kaufen“ kostet 1,06 EUR
– Keyword 2 „Buisness-Schuhe günstig“ kostet 3,63 EUR

Es gibt aber The­men­be­reiche, wo ein einziger Klick 50 EUR kostet. Was „teuer“ oder „günstig“ ist, kannst du also nur im Vergleich von Such­be­griffen innerhalb deines Themas defi­nieren.

Merke: Ein ver­gleichbar hoher Klick­preis gibt Auf­schluss darüber, dass dein Wett­be­werb Umsatz mit dem Such­be­griff macht. Ansonsten würde man nicht in Anzeigen dafür inves­tieren.

* Zahlen September 2019

Welchen Umsatz kann ich erwarten?

 

Wenn man die Keyword-Recherche und Content-Erstel­lung gezielt angeht, hat SEO einen enorm hohen Return on Invest­ment.

Im Gegensatz zu Google Ads sind orga­ni­sche Rankings bei Google und anderen Such­ma­schinen kos­ten­frei. Dasselbe gilt für das Surfen im WWW, eigent­lich ist das doch unglaub­lich!? Danke also an Herrn Internet und Frau Such­ma­schine.

Hier ein Beispiel, wie du den möglichen Umsatz für ein Keyword berech­nest:

Return on Invest­ment von Keywords berechnen

  1. Das Keyword „Online-Kurs“ wird monatlich 1.900 Mal gesucht (Deutsch­land)
  2. Platz 1 bei Such­ma­schinen erhalten etwa 40% der Klicks = 760 Klicks
  3. die Seite hat eine rea­lis­ti­sche Con­ver­sion Rate von 3%
  4. Der Preis für einen Online-Kurs liegt bei 150 EUR

 

Mit einem Ranking auf Platz 1:

760 Klicks im Monat x 0,3 (Con­ver­sion Rate) x 150 EUR pro Verkauf x 12 Monate

= 34.200 EUR Jah­res­um­satz

Wie finde ich Money Keywords für meine Seite?

 

Um die richtigen Keywords zu finden, brauchst du eine fundierte Keyword-Recherche. Stell dir das Internet wie ein urbanes System vor: Links sind die Straßen, Keywords die Stra­ßen­schilder – sie zeigen der Such­ma­schine den Weg zu deinem Gebäude = deiner Webseite. Mit Keywords gewinnst du also Sicht­bar­keit, weil du Google, Bing, Yahoo, Ecosia… den Weg zu deiner Seite aufzeigst.

Schritte der Keyword-Recherche

  1. Keywords brain­stormen
  2. Werte wie Such­vo­lumen, Wett­be­werb, CPC usw. in Keyword-Tools über­prüfen
  3. Wett­be­werb auf Keywords unter­su­chen, für die das Unter­nehmen rankt
  4. Fokus- und Sup­por­ting-Keywords wählen
  5. stra­te­gi­schen Content erstellen
  6. Keywords plat­zieren in Titel, Bodytext, Zwischen-Über­schriften…

Du willst mehr über die Keyword-Recherche erfahren?

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Fazit

 

Keywords haben gleich mehrere Vorteile:

  • sie zeigen Such­ma­schinen den Weg zu deiner Seite
  • sie schlagen eine Brücke zwischen einem User-Problem und deiner Lösung
  • mit der Keyword-Recherche machst du auto­ma­tisch eine Markt­ana­lyse, weil das monat­liche Such­vo­lumen die Nachfrage zu deinem Angebot anzeigt

 

Keywords sind also eines der wich­tigsten Werkzeuge, um online sichtbar zu werden.



Maike Burk
Gründerin, Online-Jour­­na­­listin, SEO-Expertin



Maike liebt Content, der für den Menschen erstellt wird – und bei Google gefunden wird. Als Gründerin von Satz­ge­stalt sieht sie ihre Mission darin, SEO-Texte anspruchs­voll zu gestalten. // Erfahre mehr über das Team und Satz­ge­stalt. Folge uns auf Instagram, Facebook und Linkedin.





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