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SEO für Anfänger – Wie fange ich mit Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung an?

Ver­öf­fent­licht am 24. Juni 2020  |  von Maike Burk

Wie soll ich mich als SEO-Anfänger durch das Dickicht an Infor­ma­tionen schlagen – auch wenn ich kein Technik-Held bin? Diese Frage beant­worte ich dir in diesem Artikel, sodass du mit SEO in ganz einfachen Schritten anfangen kannst.

Noch unsicher, was SEO überhaupt ist und was es dir bringt? Lies hier weiter: Was ist SEO?

#01 SEO für Anfänger

 

Hör rein! Hier erfährst du mehr darüber, wie du mit Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung beginnst:

Check­liste: 9 aller­erste SEO-Schritte

 

  1. Starte mit einer Keyword-Recherche. Sie bildet das Fundament für deine Opti­mie­rungen
  2. Erstelle deinen Content basierend auf Keywords, die gesucht werden
  3. Stelle den User immer in den Vor­der­grund, wenn du Inhalte verfasst
  4. Werde dir nochmals über deinen Markt bewusst: Was machst du für wen, indem du welches Problem löst?
  5. Unter­scheide dich von deinen Wett­be­wer­bern: Was ist dein Allein­stel­lungs­merkmal?
  6. Mache es deinem Leser mit einer guten User Expe­ri­ence einfach wie möglich, alle rele­vanten Infos zu erhalten
  7. Verlinke deine Seiten sinnvoll unter­ein­ander oder verlinke auf andere Webseiten
  8. Achte auf deine Technik: schnelle Lade­zeiten, mobile Seite
  9. Beachte die drei Säulen des Online-Mar­ke­tings

Teil 1: SEO Basics / SEO-Grund­lagen

 

In diesem Teil zeige ich dir die drei wich­tigsten Grund­lagen, mit denen du ohne Technik-Knowhow ganz einfach starten kannst. Da User bei Such­ma­schinen nach Content (zB. Text, Video, Podcast…) suchen, ist das der Start­punkt für jegliche SEO-Maßnahmen. Ohne Content gäbe es keine Such­an­fragen und ohne Such­an­fragen würden wir nicht über SEO phi­lo­so­phieren. Legen wir los:

1.1 Finde die richtigen Keywords

Jede SEO-Strategie steht und fällt mit einer Keyword-Analyse. Wenn du nicht weißt, was deine poten­zi­ellen User suchen, sind alle anderen SEO-Bemü­hungen obsolet. Punkt.

Welche Aufgabe haben Keywords?
Aufgabe-Keywords

Keywords schlagen die Brücke zwischen einer Such­an­frage und deiner Antwort. Nur wenn du weißt, was User im Internet suchen, kannst du deine Seite auf die richtigen Keywords opti­mieren. Nur so finden deine Kunden zu dir, denn sie geben diese Keywords in der Suchmaske von Google und Co ein.

Worauf muss ich bei der Auswahl der richtigen Keywords achten?
Keywords-finden

Deine Keywords kannst du über SEO-Tools wie Uber­sug­gest oder den KW Finder finden. Achte dabei auf

  • ein möglichst hohes Such­vo­lumen (= Anzahl Such­an­fragen im Monat)
  • eine möglichst geringe „SEO Dif­fi­culty“(= wie schwierig es ist, damit zu ranken)

Das ist zugegeben ein wenig theo­re­tisch – denn häufig gehen Keywords mit hohem Such­vo­lumen auch mit viel Wett­be­werb einher. Dann lohnt es sich, auf ein Keyword mit weniger Such­an­fragen zu setzen, dafür aber auch wirklich damit zu ranken.

So bin auch ich mit meinem Platz 1 Ranking in den Local Snack Packs (lokale Such­an­fragen) vor­ge­gangen:

Platz-1-Ranking-Local-Snack-Pack

Ich habe mich bewusst für das Keyword „Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung München“ ent­schieden – obwohl „SEO München“ häufiger gesucht wird. Das war eine einfache Rechnung:

„Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung München“
Poten­zi­elles Ranking auf Platz 1 bringt 40% der Klicks:
Bei 480 Such­an­fragen sind das 192 Klicks pro Monat

Traffic-Potenzial: 192 Klicks pro Monat

„SEO München“
Poten­zi­elles Ranking auf Platz 8–10 bringt 2% der Klicks:
Bei 1.600 Such­an­fragen sind das 32 Klicks pro Monat

Da Satz­ge­stalt mit „Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung München“ auf Platz 1 rankt, ist die Rechnung auf­ge­gangen (siehe Screen­shot oben)!

1.2 Erstelle Content auf Basis der Keywords

Keywords sind dein Fahrplan, um gezielten Content zu ent­wi­ckeln, der am Ende des Tages auch von deiner Ziel­gruppe gefunden wird. Das garan­tiert dir regel­mä­ßigen, kos­ten­freien Traffic – jeden Tag, jede Woche, jeden Monat.

Eine Keyword-Recherche ist also das Fundament, auf das du dein gesamtes SEO-Konzept baust. Ohne vor­he­riger Analyse baust du dein Haus auf Treibsand und ver­schwen­dest deine Res­sourcen.

1.3 User-Freund­lich­keit

Woher weiß ich aber jetzt, welchen Content meine Ziel­gruppe sehen will?

Sehr gute Frage – diese solltet du dir, deinem Team und auch deiner Ziel­gruppe selbst immer wieder stellen. Da ich deinen Markt nicht kenne, hier ein paar all­ge­meine Tipps:

  • Schreibe nicht Ich-zentriert, sondern immer aus der Sicht deines Lesers
  • Liefere wichtige Infos immer sofort. Ja wirklich, sofort.
  • Schreibe aus­führ­liche Inhalte, die deinen Usern echten Mehrwert bringen
  • Überlege dir immer im Voraus, welches Ziel dein Text hat: Was soll der Leser mitnehmen? Wohin willst du deinen Leser führen (bestimmte Info oder Botschaft, die der Leser verstehen soll / Anmeldung zum News­letter / Kauf eines Produkts…)?

Du willst mit SEO anfangen? Starte mit meiner kos­ten­freien SEO-Check­liste!

„Die Tipps haben mich innerhalb weniger Tage in den Such­ergeb­nissen nach oben gepusht. Bei einigen Such­be­griffen sogar in die Top 3.“ – DANIELA SCHILLING

Mit der Anmeldung zum News­letter stimmst du der Daten­schutz­er­klä­rung von Satz­ge­stalt zu. Weitere Infor­ma­tionen zum News­letter.

Teil 2: Dein Markt

 

Viel­leicht fragst du dich, was das Thema „Markt“ bitte mit SEO zu tun hat. Es hat alles damit zu tun.

Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung basiert auf dem Prinzip der Pro­blem­lö­sung. Genauso funk­tio­nieren Märkte: Wenn du etwas verkaufen willst, musst du ein Problem lösen (Oder ein Problem schaffen und dann lösen, schau dir mal die Back­ground-Story von Zahnpasta an…).

2.1 Markt & Nische

Innerhalb deines Marktes suchen Menschen nach Lösungen, Produkten, Marken, Inspi­ra­tionen,… – das sind Pain Points und das sind Such­an­fragen bei Google und Co. Hier schließt sich also schon der Kreis, inwiefern SEO mit Märkten zu tun hat:

  1. Wenn es keinen Markt gibt, sucht der User nichts im Internet
  2. Wenn der User nichts sucht, gibt es auch keine Keyword-Daten
  3. Wenn es keine Keywords gibt, kannst du nicht über Such­an­fragen gefunden werden

 

Die Phase Null von Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ist also, überhaupt irgend­eine Lösung anzu­bieten. Zum Thema Märkte und Nischen empfehle ich wärmstens und ohne Affiliate-Provision das Buch „Expert Secrets“ von Russell Brunson.

2.2 Allein­stel­lungs­merkmal

Ein Allein­stel­lungs­merkmal hilft deinen Kunden dabei, sich an dich zu erinnern. Das ist meiner Meinung nach der wich­tigste Aspekt von einem Allein­stel­lungs­merkmal.

Ein Beispiel: Du bist auf der Suche nach einem Anwalt in deiner Stadt und ver­gleichst zehn Anwalts­kanzlei-Webseiten. Alle verwenden die Farbe blau und alle nutzen Stock­fotos, die einen Para­gra­phen zeigen. An wen erinnerst du dich am Ende?

Durch ein Allein­stel­lungs­merkmal hebst du dich von deinen Wett­be­wer­bern ab, deine Ziel­gruppe erinnert sich an dich und erkennt dich immer wieder. Egal ob das jetzt das Foto, die Farbe, das Logo, dein Schreib­stil, das besondere Merkmal deines Produkts oder sonstwas ist…

Viele argu­men­tieren an der Stelle, dass Facebook auch „kein gutes Branding hatte“ und trotzdem erfolg­reich wurde. Ja. Das stimmt. Weil Facebook das einzige Facebook seiner Zeit war.

Du hast also zwei Mög­lich­keiten:

1. Sei der Erste
2. oder steche besonders hervor

Aber zurück zu SEO: Eine starke Marke hat auch Aus­wir­kungen auf dein Ranking: Sobald User deine Marke direkt bei Google suchen, schließen sie deinen Wett­be­werb auto­ma­tisch aus. Das signa­li­siert Google beson­deres Vertrauen in deine Seite.

Teil 3: Weitere wichtige Ran­king­fak­toren

 

Laut Google gibt es über 200 Ran­king­fak­toren, die dein Ranking beein­flussen können. Dazu zählen die oben genannten Themen – außerdem möchte ich in diesem Artikel für SEO-Anfänger noch auf folgende drei Aspekte eingehen:

3.1 User Expe­ri­ence
3.2 Link­struktur
3.3 Technik

Hier findest du einen aus­führ­li­chen Artikel zu den wich­tigsten Ran­king­fak­toren

3.1 User Expe­ri­ence

Starten wir mit der User Expe­ri­ence: Die UX beschreibt die Erfahrung, die ein Nutzer mit einer Webseite macht. Das simple Ziel dahinter: User glücklich machen, sodass sie Vertrauen zu DEINER Marke fassen. Das führt wiederum dazu, dass die Wahr­schein­lich­keit einer Con­ver­sion steigt – egal ob es sich dabei um eine Anmeldung zum News­letter, eine Kon­takt­auf­nahme, einen kos­ten­freien Download oder auch um den Kauf eines Produkts handelt.

Was macht also eine gute UX aus?

  • schnelle Lade­zeiten
  • einfache Ori­en­tie­rung auf deiner Webseite
  • gut struk­tu­rierte Inhalte
  • angenehm lesbare Schriftart und Kontraste
  • klare Kom­mu­ni­ka­tion, was der User auf der jewei­ligen (Unter-)Seite erfährt
  • klare und funk­tio­nie­rende Call to Actions

 

Summa summarum: Die Infos müssen für deine Besucher ganz einfach erreichbar und zu erfassen sein.

3.2 Link­struktur

Links sind die Infra­struktur des Internets: Sie helfen deinem User dabei, weitere relevante Infos zu finden – und sie helfen dem Google-Roboter dabei, den Weg von A nach B zu finden.

So kannst du Links setzen

A) Interne Links: Verweise in deinem Text auf deine eigenen Inhalte, wenn du the­ma­tisch relevante Inhalte auf deiner eigenen Seite hast
B) Externe Links: Verlinke auf andere ver­trau­ens­wür­dige Inhalte, wenn du inter­es­sante Infos aus­ser­halb deiner eigenen Domain anbieten möchtest.

Beide Mög­lich­keiten helfen dabei, die Infra­struktur und somit die „Link­straßen“ für Google und für Nutzer aus­zu­bauen.

Beachte folgende Aspekte:

  • Setze Links, die the­ma­tisch sinnvoll sind und dem User wei­ter­helfen
  • Verzichte auf zu viele Links, ansonsten über­for­derst du den Leser
  • Benenne deine Ver­lin­kungen mit Keywords, www-Adressen oder auch Sätzen, sodass der Inhalt der ver­linkten Seite klar ist
  • Achte darauf, dass du nicht aus Versehen auf 404-Seiten verlinkst

3.3 Technik

Tech­ni­sches SEO ist ein eigenes sehr breites Feld. Ich gehe hier auf drei wichtige Aspekte ein, mit welchen ich in meinen SEO-Projekten schon große Sprünge gesehen habe:

  1. Der Page Speed (wie schnell die Ladezeit deiner Seite ist)
  2. Dass deine Seite mobil respon­sive ist
  3. Die HTML-Struktur deiner Seite

🎤  Hör in die Podcast-Folge, dort erläutere ich diese drei Aspekte aus­führ­li­cher!

Teil 4: Drei Säulen des Online­mar­ke­tings

 

Toll, dass du bis hierhin gelesen hast! Nun kennst du die essen­zi­ellsten Schritte, um mit deiner Seite zu ranken.

Nun möchte ich dir noch einen wichtigen Tipp mitgeben. Denn SEO ist ja nur ein Teil­aspekt von Online­mar­ke­ting; eine Stütze, auf der dein Marketing-Haus steht. Insgesamt sollte Online­mar­ke­ting fast in allen Fallen auf folgenden drei Stützen stehen:

  1. Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung
  2. Social Media
  3. News­letter

 

Sichere Strategie

Diesen Marketing-Dreiklang möchte ich dir wirklich besonders ans Herz legen, denn mehrere Kanäle öffnen auto­ma­tisch mehrere Türen und das pusht dein Business am schnellsten. Zudem stellt diese Strategie sicher, dass dein Haus stehen bleibt, auch wenn mal eine Stütze wackelt.

Was machst du zum Beispiel, wenn ein Algo­rithmus-Update deine Rankings verändert? Sollte mit einer User-ori­en­tierten Strategie nicht passieren und ist mir auch noch nie passiert, aber Hellsehen und Garantien geben kann selbst der beste SEO-Experte der Welt nicht. Dasselbe gilt für einen gesperrten Account auf Social Media oder ein tech­ni­scher Fail in deiner Email-Liste…

Lese­quellen & SEO-Check­listen für Ein­steiger

 

kos­ten­freie SEO-Check­listen

SEO-Check­liste von Satz­ge­stalt

tech­ni­sche SEO-Check­liste

 

Blogs

Seokratie

Sistrix

Gotch SEO

 

Podcasts

SEO-Freunde Podcast (ab 29. Juni auf allen Podcast-Kanälen…)

Evergreen Media

 

Youtube

Evergreen Media

Backlinko

 

Bücher

Think Content!

SEO für Dummies

Häufige Fragen von SEO-Anfängern

 

Schritt Nummer 1: Womit soll ich anfangen?

Phase 0: Problem in deinem Markt lösen. Phase 1: Die Keyword-Recherche.

Wie lange dauert SEO?

Je nachdem, wie die Grund­lagen deiner Webseite sind, können erste Ergeb­nisse nach wenigen Wochen oder auch Tagen sichtbar werden. Das ist aber nicht immer der Fall. Laut Aussage von Google dauern wirklich messbare Erfolge 4 – 12 Monate. Das kommt auf viele ver­schie­dene Faktoren an:

  • Wie stark sind deine Wett­be­werber?
  • Wie leicht oder schwer ist es, mit deinen gewählten Keywords zu ranken?
  • Wie viel Traffic hat deine Seite?
  • Wie alt ist deine Domain?
  • Gab es in der Ver­gan­gen­heit Penalties?
  • Wie viel Zeit und Budget steckst du jeden Monat in deine Opti­mie­rungen?
Welche Ranking-Faktoren sind am wich­tigsten?

Ich halte Keywords, Content auf Basis der Such­in­ten­tion und eine saubere Technik für drei extrem wichtige Ran­king­fak­toren. Mit ein­zig­ar­tigen und rele­vanten Inhalten baust du zudem Backlinks auf, indem andere Domains auf deine Seite verweisen.

SEO-Texter-Blog

Maike Burk
Gründerin, Online-Jour­­na­­listin, SEO-Expertin

Maike liebt Content, der für den Menschen erstellt wird – und bei Google gefunden wird. Als Gründerin von Satz­ge­stalt sieht sie ihre Mission darin, SEO-Texte anspruchs­voll zu gestalten. // Erfahre mehr über das Team und Satz­ge­stalt. Folge uns auf Instagram, Facebook und Linkedin.

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