SEO-Grundlagen

Erstbesteigung: 10 fundamentale SEO-Tipps für Anfänger

JEDE Entscheidung, die du für deine Seite triffst, ist SEO. Angefangen beim Logo, Alleinstellungsmerkmal und der Technik über die Contenterstellung bis hin zu Social Media – das Gesamtpaket Onlineauftritt entscheidet über deinen Erfolg. Wir zeigen dir die wichtigsten SEO-Grundlagen zum Kickoff deiner Seite.

Suchmaschinenoptimierung ist ein komplexes Zahnrad-System aus vielen Einzeldisziplinen. Das drückt sich in 200 Rankingfaktoren aus, die von Google je nach Seitenart unterschiedlich gewichtet werden. Gerade bei einer neuen Seite und als SEO-Anfänger hast du die Chance, die Sache direkt richtig anzupacken. Hier lernst du wie:

Schnell-Überblick: SEO-Basics für Anfänger

 

  1. Kontext und Content: Wie hart umkämpft ist dein Themengebiet? Kannst du dem bestehenden Inhalt im Netz mehr Mehrwert hinzufügen?
  2. Keywords: Bilden deine Keywords die Suchintention deiner Zielgruppe ab? Wäre der User nach dem Klick auf deine Seite zufrieden?
  3. Technik: Ist deine Seite gut crawl- und indexierbar? Halte die angekündigten Algorithmus-Updates im Blick (wie zum Beispiel der Mobile First Index)
  4. User Experience: Mach es dem User leicht – in der Navigation und beim Lesen deines Contents
  5. Social Media: Biete echten Mehrwert, der auf Social Media geteilt, geliked und kommentiert wird.
Mindset

1. SEO-Mindset

 

Google schafft es immer besser, echte Qualität von künstlicher SEO-Optimierung zu unterscheiden.
Jonas Weber

 

SEO fängt im Kopf an. Wie Abnehmen oder mit Rauchen aufhören – dafür gibt es keine Erfolgspille, die dann selbstständig den Erfolg herbeiführt. Wenn du also eine billige Sofortlösung willst, musst du nicht an deiner Seite arbeiten. Sondern an deinem Mindset.

Klar. Wir alle haben das Bedürfnis, schnell Gewinne zu erzielen. Weil Erfolge motivieren. Und darum lassen wir uns zu Quick Wins durch „Black Hat“ -Strategien verleiten. Welchen immer ein Einbruch mit Geldverlust folgt. Und danach wird wieder hektisch im Maßnahmen-Katalog geblättert.

Mach’s also direkt richtig.

 

Dein SEO-Denkmuster

  • Was man in sein Business reinsteckt, kommt auch wieder raus. Wie bei der Verdauung.
  • In die Top 10 der Suchergebnisse kommen und bleiben die Seiten, die die besten Nutzersignale haben.
  • Weniger Konkurrenz für ein Keyword bedeutet leichteres ranken. Allein das zeigt: Es gibt keine vorgefertigte Strategie, die für jedes Thema Gültigkeit hat.

SEO-Rückschluss

Um dich bei Google beliebt zu machen, musst du dich beim User beliebt machen. Die Suchmaschine nutzt User-Signale als Unterscheidungsmerkmal von Seiten innerhalb eines Themengebeits, die mit anderen Rankingfaktoren ähnlich gut performen.

To-Do für dich

Verfolge eine „User first“-Philosophie, indem du Inhalte anbietest, die dein User liebt.

Alleinstellungsmerkmal

2. Chancen richtig einschätzen: Nische und Alleinstellungsmerkmal

 

Marke ist einer der ganz wenigen Faktoren, die sich nicht manipulieren lassen – deswegen legt Google so großen Wert darauf.
Dominik Schwarz

 

Was auf den meisten SEO-Checklisten nicht steht: Der Aufbau einer Marke mit einem Alleinstellungsmerkmal – und wie wichtig es ist, eine Nische zu finden.

Wir müssen dem Nutzer schon einen Grund geben, warum er unsere Dienste in Anspruch nimmt. Und nicht die unseres Webseiten-Nachbarn. Das gelingt, indem wir Vertrauen schaffen (Marke) und indem wir ein Problem lösen (Nische).

SEO-Rückschluss

1. Auch Google weiß: Marken schaffen Vertrauen. Darum wird der Direktaufruf einer Seite höher gewichtet, als wenn ein User deine Seite über ein Keyword in den Suchanfragen findet. Richtig freuen kannst du dich auch, wenn jemand deinen Markennamen und ein Main Focus Keyword googelt. Also zum Beispiel Apple ( = Marke) + Computer kaufen ( = Keyword)

2. Je definierter deine Nische, desto klarer die Suchanfrage deiner Zielgruppe. Merke: Der User bleibt nur dann, wenn die Seite seine Suchanfrage beantwortet. 

To-Do für dich

Überlege dir, welchen Mehrwert du dem bestehenden Angebot im Internet noch hinzufügen kannst:

1. Was bietest du an, das kein anderer anbietet? Welche Philosophie unterscheidet deinen Blog oder dein Unternehmen von deinen Wettbewerbern?

2. Gibt es zehn Wettbewerber oder eine Millionen? Konkurrenz bedeutet, dass es einen Markt für deine Idee gibt. Extrem viel Konkurrenz mit Platzhirschen neben vielen erfolglosen Konzepten bedeutet, dass der Markt mit hoher Wahrscheinlichkeit schon gesättigt ist.

Content

3. Wie Suchanfragen funktionieren: Content

 

Füll deine Seite nicht mit minderwertigen Inhalten. Sondern sorge dafür, dass sie die beste ihrer Art ist.
John Müller, Google Schweiz

 

Number One: Focus on Content.
Neil Patel

 

Prinzip der Problemlösung

Suchanfragen funktionieren nach dem Prinzip der Problemlösung: Die Keywordeingabe ist eine Frage deines potenziellen Lesers – die Seite mit der besten Antwort bekommt die Aufmerksamkeit und Zeit des Users.

Technisch gesehen…

Auch aus technischer Sicht haben Inhalte eine wichtige Aufgabe: Google crawlt Texte und indexiert sie dann. Bei der Suchanfrage des Users werden die Seiten wie in einer digitalen Bibliothek aus dem „Regal“ gezogen.

Schreibstil

Worte zählen.

Ein Alleinstellungsmerkmal entsteht nicht nur durch den visuellen Aufbau einer Marke mit Logo, Seiten-Design und Corporate Identity. Sondern drückt sich auch in der Sprache aus.

Wer sich einen Expertenstatus und Vertrauen bei seiner Leserschaft aufbauen will, muss Kompetenz vermitteln: In der Recherche, im Textaufbau, im Schreibstil.

Wenn du mehr willst.

Tipps zum Thema kreatives Schreiben

User-Sinne ansprechen

Online können wir nicht alle Sinne des Users ansprechen. Also müssen wir mit den Dingen arbeiten, die da sind: Hören, Sehen – und Emotionen hervorrufen.

Biete dem User also nicht nur eine Bleiwüste an Inhalten an. Arbeite mit Grafiken, Bildern, Videos und sinnvoll formatierten Texten.

SEO-Rückschluss

Google möchte Marktspitze unter den Suchmaschinen bleiben – durch zufriedene und wiederkehrende User. Darum haben die Algorithmus-Updates das Ziel, die besten Suchergebnisse auszuspielen und Manipulationen durch Seitenbetreiber zu unterbinden.

To-Do für dich

Frag dich bei jedem Artikel, den du ins Netz stellst, welches Problem du löst. Und schau dir die Beiträge deiner Wettbewerber dazu an: Analysiere die Top 10 der Suchergebnisse zu deinem gewählten Main Focus Keyword und biete mehr Mehrwert an.

Keywords

4. Keywords

 

I would love it if people could stop obsessing about keyword density. There’s not a hard and fast rule. And anybody who tells you there is a hard and fast rule… they might be selling you keyword density software.
Matt Cutts

 

Content und Links sind die Infrastruktur des Internets. Für Google funktionieren Links und Texte mit Keywords also wie Straßen und Straßenschilder.

Viele Seitenbetreiber und selbst „SEO-Experten“ nehmen leider immer noch an, dass Google den Weg nur findet, wenn sie jeden Zentimeter ein Schild aufstellen. Das mündet in übertrieben vielen Keywords und genervten Usern.

Fakt.

Der übertriebene Einsatz von Keywords wird als „Keyword Stuffing“ bezeichnet. Diese Methode widerspricht den Qualitäts-Richtlinien von Google.

In der Vergangenheit nutzten SEOs die Methode, um die Relevanz einer Seite oder eines Beitrags für ein bestimmtes Keyword zu erhöhen. Weil künstliche Keyword-Dichten zu schlechteren Suchergebnissen für den User führen, straft Google diese Seiten mittlerweile ab (Penalty).

Fazit.

Übertreibe es nicht mit Keywords und vergiss die „optimale Keyword-Dichte“.

Der Google-Algorithmus ist nicht dumm – durch Latent Semantic Indexing versteht die Suchmaschine dein Thema aus dem Kontext deines Inhalts. Das bedeutet, dass du theoretisch für ein Main Focus Keyword sogar ranken könntest, ohne den Begriff ein einziges Mal zu erwähnen.

Was wir damit sagen wollen: Nutze deine Schlüsselbegriffe dort, wo es inhaltlich Sinn macht und gut klingt.

Abgesehen vom Text gibt es noch andere Stellen, an denen Keywords platziert werden:

Keywords in der URL

Arbeite mit sogenannten sprechenden URLs wie

www.seo-seite.de/die-wichtigsten-seo-grundlagen/

anstelle von

www.seo-seite.de/210918-ajkfhycx

Keywords in Headlines

1. Das Keyword sollte in den meisten Fällen im Seitentitel stehen. Wobei manche Überschriften einfach unglaublich gut klingen und mehr Spaß machen und Traffic auf die Seite spielen, wenn sie feuilletonistisch, knackig oder witzig daherkommen.

„Make Headlines great again“

ist einfach charmanter als

„10 Tipps für gute Überschriften“

 

2. Zwischenheadlines dienen als visuelle Anker für den Nutzer und bereiten darauf vor, was im dazugehörigen Body-Text steht. Bitte mach Zwischenüberschriften nicht zu Keyword-Sklaven, in denen immer wieder derselbe Begriff runtergeritten wird. Danke.

Keywords in Bildern

1. Google kann Bildinformationen (Pixel) nicht lesen. Keywords zeigen darum an, was auf dem Bild oder der Grafik gezeigt wird.

2. Manche Suchanfragen laufen ausschließlich über die Bilder-Suche. Darum sollten in deinen Bildern immer relevante Keywords platziert werden.

Umgang mit der Meta-Beschreibung

Auch die Metabeschreibung ist häufig ein Schlachtfeld an Schlüsselbegriffen. Dabei ist das die Stelle, die beim User einen Klickreiz auslösen sollte. Das gelingt durch die Definition des sogenannten Küchenzuruf.

Wenn der User in den Suchergebnissen nicht klickt, beisst sich der Hund in den eigenen Schwanz: Dann fehlen die nötigen User-Signale, um zu ranken. Und die Keywords schweben im luftleeren Internetraum.

SEO-Rückschluss

Keyword-Stuffing ist keine SEO-Methode mehr. Ob der User deinen Text zu Ende liest dagegen schon. Also verlass mit uns die SEO-Steinzeit – die Gegenwart hat auch ihre Vorzüge, versprochen.

To-Do für dich

  1. Benenne deine Bilder, bevor du sie hochlädst – immerhin haben Bilder auch eine URL, die beim Hochladen generiert wird und somit das Keyword beinhaltet. Und Links sind die digitale Infrastruktur, wie wir jetzt wissen. Vergib Keywords im Alt-Text und Titel-Tag, sobald sie im Backend deines Content-Management-Systems hochgeladen sind.
  2. Optimiere nicht stupide für einen Begriff – immerhin suchen unterschiedliche User mit unterschiedlichen Keywords. 
  3. Schaffe holistische Inhalte, dann weiß Google automatisch, worum es in deinem Beitrag geht
Technik

5. Die technische Basis

 

SEO is an adventure where you need a lot of skills, both, technical and non-technical to survive. 
Deepanshu Gahlaut

 

Google crawlt und indexiert Seiteninhalte. Das funktioniert ähnlich wie eine digitale Bibliothek, aus dessen Regal der Inhalt rausgezogen wird, sobald eine Suchanfrage eingegeben wird.

Insofern muss natürlich auch die technische Basis stimmen, damit die Google-Bots die Inhalte abrufen können. Dazu zählen Punkte wie

  • Hosting
  • Domain
  • mobile Seite
  • Ladezeit

Wenn du mehr willst.

Eine vollständige Anleitung zu technischen Grundlagen findest du zusammengefasst bei Google in der PDF Einführung in Suchmaschinenoptimierung

Auch eine gute Übersicht zur technischen Basis bietet dieser Artikel: www.search-one.de/seo-tutorial

Mehr zum Thema Crawling und Indexierung: www.seo-kueche.de/lexikon/indexindexierung

SEO-Rückschluss

Gute Inhalte müssen auch gut crawlbar und indexierbar sein, um gefunden werden zu können. Die besten Inhalte anzubieten und sie über eine funktionierende Tech-Basis an den User auszuspielen sind die beiden großen Einheiten in deinem SEO-Zahnrad: Sie müssen ineinander greifen, um laufen zu können. 

To-Do für dich

Schaff die technischen Grundlagen gleich zu Beginn. Dann hast du freie Content-Fahrt und kannst deine Reichweite durch Suchmschinenoptimierung skalieren. Zu einer technischen Grundlage gehören auch SEO-Audits, wobei Schwachstellen aufgedeckt werden können – das ist besonders wichtig, bevor man zum Beispiel neue SEO-Maßnahmen auf einer bestehenden Seite ergreifen möchte

User-Experience

6. User Experience

 

Das Design ist ein Spiegel dessen, was im Unternehmen getan wird.
Konstantin Grcic

 

Gute Inhalte sind gut. Und besser sind sie, wenn sie dem User leicht zugänglich gemacht werden. Zu einer guten User Experience gehören mehrere Faktoren:

Corporate Identity

Wusstest du, dass das User-Auge immer wieder auf einen Fixpunkt zurück springt? Und das ist die linke obere Bildschirm-Ecke – wo sehr häufig das Logo steht.

Hier sollte man echt einen guten ersten Eindruck machen. Und einen umso besseren, je mehr Wettbewerber man hat. Dazu kommt, dass sich eine gute Corporate Identity in den Kopf deines Users einprägt. Und im Internet der tausend Möglichkeiten willst du eines nicht: in Vergessenheit geraten.

Auch für Social-Media-Kanäle wie Instagram ist es wichtig, wieder erkannt zu werden, wenn man dem User in einer Masse an Posts ausgespuckt wird. Wenn deine Bildsprache jedes Mal anders ist, kann der User deinen Content nicht deiner Marke zuordnen – das ist eine verpasste Chance, einen Expertenstatus aufzubauen.

Zugängliche Inhalte

Auch gute und gut lesbar gemachte Texte gehören zur User Experience. Dazu gehören Schriftart, -Größe und Formatierungen sowie lesbare Kontraste zwischen Hintergrund- und Schriftfarbe.

Navigation

Biete deinem User eine gute und verständliche Navigation und vermeide ein digitales Labyrinth.

In der Navigation macht es meistens Sinn, auf Standards zurückzugreifen. Dann kann der User deine Seite intuitiv nutzen und muss sich nicht extra in auf jeder Seite in ein neues Navigationssystem reindenken.

SEO-Rückschluss

Marke ist einer der ganz wichtigen Rankingfaktoren, weil Direktaufrufe, wiederkehrende User, hohe Verweildauern und geringe Absprungraten Spuren auf deiner Seite hinterlassen, die von Google ausgewertet werden. Und eine Marke drückt sich konstant visuell aus, ob wir wollen oder nicht – immerhin erreichen wir den User über das Auge.

To-Do für dich

Versetze dich in die Lage deines Users und betreibe bei jeder Entscheidung eine „User first“-Philosophie. In ein gutes Logo oder die Gestaltung einer Corporate Identity investiert man einmal – und man bekommt ein Mehrfaches dafür zurück. 

Social-Media

7. Social Media

 

Seien Sie dort, wo Ihre Kunden sind: In den sozialen Medien
Lori Ruff

 

Bei Social Media geht es um die Menschen. Nicht Ihr Unternehmen.
Matt Goulart

 

Zum Aufbau von Reichweite benötigst du zwei Dinge: Traffic und Sichtbarkeit durch Suchmaschinenoptimierung. Daher gehört zu einer Gesamtstrategie auch, auf Social-Media-Kanälen präsent zu sein.

SEO-Rückschluss

Ob und wie Social Media deine Rankings beeinflusst, darüber streiten sich Social-Media- und SEO-Experten. Fakt ist aber, dass du Social Media in den meisten Fällen brauchst, um Nutzer auf deine Inhalte aufmerksam zu machen. Damit spielst du dir also ersten Traffic auf die Seite.

Wie du mit deinen Inhalten aus der Masse an Content herausstichst und damit mehr Reichweite schaffst, lernst du in unserem Online-Kurs Der Protagonist:

To-Do für dich

Bau dir Reichweite über Social Media auf. Dabei musst du zwei wesentliche Aspekte beachten:

  1. Überlege dir dabei, welche Kanäle zu deiner Zielgruppe passen und wo sich deine Buyer Persona befindet.
  2. Schaffe konstanten Mehrwert auch auf Social Media – denn Mehrwert ist der Grund für den User, auf deine Seite zu kommen.
crossmedial

8. Handle crossmedial

 

Messen, TV-Werbung, Affiliate-Programme – jede Form von Netzwerk und crossmedialen Aktivitäten kann deinem Onlinebusiness helfen, mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.

SEO-Rückschluss

Gutes SEO bedeutet, mehrere Standbeine aufzubauen. Wenn ein Pfeiler einbricht (Algorithmus-Update oder Änderung eines Rankingfaktors), wird das Gesamtsystem weiter getragen.

To-Do für dich

Suche dir ein oder zwei Felder außerhalb deines Büros und deiner digitalen Komfortzone, worüber du mehr Leser und eine höhere Bekanntheit erzielen kannst. Das können Meetups sein, Interviews in Podcasts oder auch Printmagazine deines Expertengebiets. Halte die Menge an Aktivitäten in einem realistischen Rahmen – von da aus kannst du deine Strategie dann weiter skalieren und antesten, wo du dich am wohlsten fühlst oder die besten Trafficquellen liegen.

Up-to-Date

9. Bleib up to Date

 

It’s only search engine tricks that need to keep changing when the ranking algorithms change.
Jill Whalen

 

Google rollt regelmäßige Updates am Algorithmus aus. Bis zu 600 pro Jahr. Diese Zahl wird häufig so ausgelegt, als würden sich die SEO-Spielregeln unkontrolliert ändern und Seitenbetreiber müssten sich ständig neue Strategien überlegen und Schweißperlen von der Stirn trocknen. Das ist nicht der Fall, solange man sich an die Webmaster-Richtlinien hält.

Warum das Quatsch ist

  • Bei den Updates handelt es sich oft um Test-Updates oder kleinere Anpassungen
  • Größere sogenannte Core-Updates haben immer dasselbe Ziel: Die besten Ergebnisse für den User ausfindig machen und Manipulationen verhindern. Wenn du also eine User-first-Philosophie verfolgst, hast du dir schon einen der wichtigsten Grundpfeiler geschaffen.
  • Wenn Suchmaschinenoptimierung völlig unberechenbar und gar willkürlich wäre, könnten auch SEO-Experten keine Prognosen machen und wären handelungsunfähig.

Natürlich…

sollte man auf dem neuesten Stand bleiben, was (angekündigte) Updates angeht. Wie zuletzt die Themen Page SpeedMobile first Index oder auch rechtliche Geschichten wie die DSGVO.

SEO-Rückschluss

Google will Marktspitze unter den Suchmaschinen bleiben. Durch zufriedene und wiederkehrende User. Darum steht auch bei den Algorithmus-Updates im Vordergrund, dass die Suchmaschine die besten Ergebnisse für den Nutzer findet.

To-Do für dich

Blieb technisch, rechtlich und was deinen User angeht auf dem Laufenden. Denn Online ist ein Medium, das ständig in Bewegung ist. 

SEO-Fakten

10. SEO-Rückschluss

 

Um den Nutzern das bestmögliche Ergebnisse zu liefern, versuchen Google und Co menschliches Suchverhalten so gut wie möglich zu imitieren.
Anne Häusler

 

Der User ist einer der wichtigsten Rankingfaktoren. Weil sein Verhalten das Unterscheidungsmerkmal zwischen Webseiten ist – und Google einen Messwert über die Qualität der Seite liefert:

 

  • Ein Nutzer, der die Antwort auf seine Frage findet, bleibt (= Verweildauer)
  • Ein Nutzer, der die Marke als Experte wahrnimmt, klickt auf weitere Beiträge (= geringe Absprungrate)
  • … und besucht die Seite wieder (= wiederkehrende User)

 

Das User-Verhalten ist nicht manipulierbar und darum ein wichtiger Qualitäts-Maßstab für die Suchmaschine. Und abgesehen davon ist der Nutzer derjenige, den du auf deiner Seite haben willst.

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