Erst­be­stei­gung: 10 fun­da­men­tale SEO-Tipps für Anfänger

Ver­öf­fent­licht am 24. Sep 2019  |  von Maike Burk

Allein­stel­lungs­merkmal, hoch­wer­tige Inhalte, Technik: Das Gesamt­paket Online­auf­tritt ent­scheidet über deinen Erfolg. Wir zeigen dir die wich­tigsten SEO-Grund­lagen zum Kickoff deiner Seite. Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ist ein Zahnrad-System aus vielen Ein­zel­dis­zi­plinen. Das drückt sich in 200 Ran­king­fak­toren aus, die von Google je nach Seitenart unter­schied­lich gewichtet werden. Gerade bei einer neuen Seite und als SEO-Anfänger hast du die Chance, die Sache direkt richtig anzu­pa­cken. Davon pro­fi­tierst du lang­fristig. Hier haben wir die wich­tigsten ersten Schritte zusam­men­ge­fasst.

Kos­ten­lose SEO-Check­liste:

– inter­aktiv und User-ori­en­tiert
– nach aktu­ellstem SEO-Wissen

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SEO-Mindset

 

Google schafft es immer besser, echte Qualität von künst­li­cher SEO-Opti­mie­rung zu unter­scheiden.
Jonas Weber

 

SEO fängt bei dir an. Bei jedem Schritt, den du für deine Seite unter­nimmst. Je früher du es richtig machst, desto weniger Aufwand ergibt sich im Nach­hinein. Und du pro­fi­tierst lang­fristig du von deinem Einsatz.

Folge also unbedingt den Qua­li­täts­richt­linen von Google.

Klar. Wir alle haben das Bedürfnis, schnell Gewinne zu erzielen. Weil Erfolge moti­vieren. Und darum lassen wir uns zu Quick Wins durch „Black Hat“ ‑Stra­te­gien verleiten. Welchen immer ein Einbruch mit Geld­ver­lust folgt. Und danach wird wieder hektisch im Maßnahmen-Katalog geblät­tert.

Mach’s also direkt richtig.

Dein SEO-Denk­muster

  • Was man in sein Business rein­steckt, kommt auch wieder raus. Wie bei der Verdauung.
  • In die Top 10 der Such­ergeb­nisse kommen und bleiben die Seiten, die die besten Nut­zer­si­gnale haben.
  • Weniger Kon­kur­renz für ein Keyword bedeutet leich­teres ranken. Allein das zeigt: Es gibt keine vor­ge­fer­tigte Strategie, die für jedes Thema Gül­tig­keit hat.

SEO-Rück­schluss

Um dich bei Google beliebt zu machen, musst du dich beim User beliebt machen. Die Such­ma­schine nutzt User-Signale als Unter­schei­dungs­merkmal von Seiten innerhalb eines The­men­ge­beits, die mit anderen Ran­king­fak­toren ähnlich gut performen.

To-Do für dich

Verfolge eine „User first“-Philosophie, indem du Inhalte anbietest, die dein User liebt.

Allein­stel­lungs­merkmal

 

Marke ist einer der ganz wenigen Faktoren, die sich nicht mani­pu­lieren lassen – deswegen legt Google so großen Wert darauf.
Dominik Schwarz

 

Was auf den meisten SEO-Check­listen nicht steht: Der Aufbau einer Marke mit einem Allein­stel­lungs­merkmal – und wie wichtig es ist, eine Nische zu finden.

Wir müssen dem Nutzer einen Grund geben, warum er seine Zeit auf unserer Seite verbringt. Und nicht auf der unseres Wett­be­werbs. Das gelingt, indem wir Vertrauen schaffen (Marke) und indem wir ein Problem lösen (Nische).

SEO-Rück­schluss

  1. Auch Google weiß: Marken schaffen Vertrauen. Darum wird der Direkt­aufruf einer Seite höher gewichtet, als wenn ein User deine Seite über ein Keyword in den Such­an­fragen findet. Richtig freuen kannst du dich auch, wenn jemand deinen Mar­ken­namen und ein Main Focus Keyword googelt. Also zum Beispiel Apple ( = Marke) + Computer kaufen ( = Keyword)
  2. Je defi­nierter deine Nische, desto klarer die Such­an­frage deiner Ziel­gruppe. Merke: Der User bleibt nur dann, wenn die Seite seine Such­an­frage beant­wortet.

 

To-Do für dich

Überlege dir, welchen Mehrwert du dem bestehenden Angebot im Internet noch hin­zu­fügen kannst:

  1. Was bietest du an, das kein anderer anbietet? Welche Phi­lo­so­phie unter­scheidet deinen Blog oder dein Unter­nehmen von deinen Wett­be­wer­bern?
  2. Gibt es zehn Wett­be­werber oder eine Millionen? Kon­kur­renz bedeutet, dass es einen Markt für deine Idee gibt. Extrem viel Kon­kur­renz mit Platz­hir­schen neben vielen erfolg­losen Konzepten bedeutet, dass der Markt mit hoher Wahr­schein­lich­keit schon gesättigt ist.

Content

 

Füll deine Seite nicht mit min­der­wer­tigen Inhalten. Sondern sorge dafür, dass sie die beste ihrer Art ist.
John Müller, Google Schweiz

 

Number One: Focus on Content.
Neil Patel

 

Prinzip der Pro­blem­lö­sung

Such­an­fragen funk­tio­nieren nach dem Prinzip der Pro­blem­lö­sung: Die Key­wor­d­ein­gabe ist eine Frage deines poten­zi­ellen Lesers – die Seite mit der besten Antwort bekommt die Auf­merk­sam­keit und Zeit des Users.

Technisch gesehen…

Auch aus tech­ni­scher Sicht haben Inhalte eine wichtige Aufgabe: Google crawlt Texte und indexiert sie dann. Bei der Such­an­frage des Users werden die Seiten wie in einer digitalen Biblio­thek aus dem „Regal“ gezogen.

Schreib­stil

Worte zählen.

Ein Allein­stel­lungs­merkmal entsteht nicht nur durch den visuellen Aufbau einer Marke mit Logo, Seiten-Design und Corporate Identity. Sondern drückt sich auch in der Sprache aus.

Wer sich einen Exper­ten­status und Vertrauen bei seiner Leser­schaft aufbauen will, muss Kompetenz ver­mit­teln: In der Recherche, im Text­aufbau, im Schreib­stil.

Wenn du mehr willst.

Tipps zum Thema kreatives Schreiben

User-Sinne anspre­chen

Online können wir nicht alle Sinne des Users anspre­chen. Also müssen wir mit den Dingen arbeiten, die da sind: Hören, Sehen – und Emotionen her­vor­rufen.

Gestalte den Auf­ent­halt auf deiner Seite also mit Grafiken, Bildern, Videos und sinnvoll for­ma­tierten Texten.

SEO-Rück­schluss

Google möchte Markt­spitze unter den Such­ma­schinen bleiben – durch zufrie­dene und wie­der­keh­rende User. Darum haben die Algo­rithmus-Updates das Ziel, die besten Such­ergeb­nisse aus­zu­spielen und Mani­pu­la­tionen durch Sei­ten­be­treiber zu unter­binden.

To-Do für dich

Frag dich bei jedem Artikel, den du ins Netz stellst, welches Problem du löst. Und schau dir die Beiträge deiner Wett­be­werber dazu an: Ana­ly­siere die Top 10 der Such­ergeb­nisse zu deinem gewählten Main Focus Keyword und biete mehr Mehrwert an.

Keywords

 

I would love it if people could stop obsessing about keyword density. There’s not a hard and fast rule. And anybody who tells you there is a hard and fast rule… they might be selling you keyword density software.
Matt Cutts

 

Content und Links sind die Infra­struktur des Internets. Für Google funk­tio­nieren Links und Texte mit Keywords also wie Straßen und Stra­ßen­schilder.

Viele Sei­ten­be­treiber und selbst „SEO-Experten“ nehmen leider immer noch an, dass Google den Weg nur findet, wenn sie jeden Zen­ti­meter ein Schild auf­stellen. Das mündet in über­trieben vielen Keywords und genervten Usern.

Fakt.

Der über­trie­bene Einsatz von Keywords wird als „Keyword Stuffing“ bezeichnet. Diese Methode wider­spricht den Qualitäts-Richt­li­nien von Google.

In der Ver­gan­gen­heit nutzten SEOs die Methode, um die Relevanz einer Seite oder eines Beitrags für ein bestimmtes Keyword zu erhöhen. Weil künst­liche Keyword-Dichten zu schlech­teren Such­ergeb­nissen für den User führen, straft Google diese Seiten mitt­ler­weile ab (Penalty).

Fazit.

Über­treibe es nicht mit Keywords und gehe von einer „optimalen Keyword-Dichte“ aus, wenn der Text optimal klingt.

Der Google-Algo­rithmus ist nicht dumm – durch Latent Semantic Indexing versteht die Such­ma­schine dein Thema aus dem Kontext deines Inhalts. Das bedeutet, dass du theo­re­tisch für ein Main Focus Keyword sogar ranken könntest, ohne den Begriff ein einziges Mal zu erwähnen.

Was wir damit sagen wollen: Nutze deine Schlüs­sel­be­griffe dort, wo es inhalt­lich Sinn macht und gut klingt.

Abgesehen vom Text gibt es noch andere Stellen, an denen Keywords platziert werden:

Keywords in der URL

Arbeite mit soge­nannten spre­chenden URLs wie

www​.seo​-seite​.de/​d​i​e​-​w​i​c​h​t​i​g​s​t​e​n​-​s​e​o​-​g​r​u​n​d​l​agen/

anstelle von

www​.seo​-seite​.de/​2​1​0​9​1​8​-​a​j​k​fhycx

Keywords in Headlines

1. Das Keyword sollte in den meisten Fällen im Sei­ten­titel stehen. Wobei manche Über­schriften einfach unglaub­lich gut klingen und mehr Spaß machen und Traffic auf die Seite spielen, wenn sie feuil­le­to­nis­tisch, knackig oder witzig daher­kommen.

„Make Headlines great again“ ist einfach char­manter als „10 Tipps für gute Über­schriften“

2. Zwi­schen­head­lines dienen als visuelle Anker für den Nutzer und bereiten darauf vor, was im dazu­ge­hö­rigen Body-Text steht. Bitte mach Zwi­schen­über­schriften nicht zu Keyword-Sklaven, in denen immer wieder derselbe Begriff run­ter­ge­ritten wird. Danke.

Keywords in Bildern

1. Google kann Bild­in­for­ma­tionen (Pixel) nicht lesen. Keywords zeigen darum an, was auf dem Bild oder der Grafik gezeigt wird.

2. Manche Such­an­fragen laufen aus­schließ­lich über die Bilder-Suche. Darum sollten in deinen Bildern immer relevante Keywords platziert werden.

Umgang mit der Meta-Beschrei­bung

Auch die Meta­be­schrei­bung ist häufig ein Schlacht­feld an Schlüs­sel­be­griffen. Dabei ist das die Stelle, die beim User einen Klickreiz auslösen sollte. Das gelingt durch die Defi­ni­tion des soge­nannten Küchen­zuruf.

Wenn der User in den Such­ergeb­nissen nicht klickt, beisst sich der Hund in den eigenen Schwanz: Dann fehlen die nötigen User-Signale, um zu ranken. Und die Keywords schweben im luft­leeren Inter­net­raum.

SEO-Rück­schluss

Keyword-Stuffing ist keine SEO-Methode mehr. Ob der User deinen Text zu Ende liest dagegen schon. Also verlass mit uns die SEO-Steinzeit – die Gegenwart hat auch ihre Vorzüge, ver­spro­chen.

To-Do für dich

  1. Benenne deine Bilder, bevor du sie hochlädst – immerhin haben Bilder auch eine URL, die beim Hochladen generiert wird und somit das Keyword beinhaltet. Und Links sind die digitale Infra­struktur, wie wir jetzt wissen. Vergib Keywords im Alt-Text und Titel-Tag, sobald sie im Backend deines Content-Manage­ment-Systems hoch­ge­laden sind.
  2. Optimiere nicht stupide für einen Begriff – immerhin suchen unter­schied­liche User mit unter­schied­li­chen Keywords. 
  3. Schaffe holis­ti­sche Inhalte, dann weiß Google auto­ma­tisch, worum es in deinem Beitrag geht

Technik

 

SEO is an adventure where you need a lot of skills, both, technical and non-technical to survive. 
Deepanshu Gahlaut

 

Google crawlt und indexiert Sei­ten­in­halte. Das funk­tio­niert ähnlich wie eine digitale Biblio­thek, aus dessen Regal der Inhalt raus­ge­zogen wird, sobald eine Such­an­frage ein­ge­geben wird.

Insofern muss natürlich auch die tech­ni­sche Basis stimmen, damit die Google-Bots die Inhalte abrufen können. Dazu zählen Punkte wie

  • Hosting
  • Domain
  • mobile Seite
  • Ladezeit

Wenn du mehr willst.

Eine voll­stän­dige Anleitung zu tech­ni­schen Grund­lagen findest du zusam­men­ge­fasst bei Google in der PDF Ein­füh­rung in Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung sowie im SEO-Audit von Ryte

Auch eine gute Übersicht zur tech­ni­schen Basis bietet dieser Artikel: www​.search​-one​.de/​s​e​o​-​t​u​t​orial

Mehr zum Thema Crawling und Inde­xie­rung: www​.seo​-kueche​.de/​l​e​x​i​k​o​n​/​i​n​d​e​x​i​n​d​e​x​i​erung

SEO-Rück­schluss

Gute Inhalte müssen auch gut crawlbar und inde­xierbar sein, um gefunden werden zu können. Die besten Inhalte anzu­bieten und sie über eine funk­tio­nie­rende Tech-Basis an den User aus­zu­spielen sind die beiden großen Einheiten in deinem SEO-Zahnrad: Sie müssen inein­ander greifen, um laufen zu können.

To-Do für dich

Schaff die tech­ni­schen Grund­lagen gleich zu Beginn. Dann hast du freie Content-Fahrt und kannst deine Reich­weite durch Suchmschi­nen­op­ti­mie­rung skalieren. Zu einer tech­ni­schen Grundlage gehören auch SEO-Audits, wobei Schwach­stellen auf­ge­deckt werden können – das ist besonders wichtig, bevor man zum Beispiel neue SEO-Maßnahmen auf einer bestehenden Seite ergreifen möchte.

User Expe­ri­ence

 

94 Prozent der User bewerten den Content anhand vom Design der Webseite.
Studie Sheffield Uni­ver­sity

 

Gute Inhalte sind gut. Und besser sind sie, wenn sie dem User leicht zugäng­lich gemacht werden. Das bildet auto­ma­tisch auch das Crawling von Google ab: je weniger ver­schach­telt, desto leichter les- und inde­xierbar.

Zu einer guten User Expe­ri­ence gehören:

Zugäng­liche Inhalte

Auch gute und gut lesbar gemachte Texte gehören zur User Expe­ri­ence. Dazu gehören Schriftart, ‑Größe und For­ma­tie­rungen sowie lesbare Kontraste zwischen Hin­ter­grund- und Schrift­farbe.

Navi­ga­tion

Biete deinem User eine gute und ver­ständ­liche Navi­ga­tion und vermeide ein digitales Labyrinth.

In der Navi­ga­tion macht es meistens Sinn, auf Standards zurück­zu­greifen. Dann kann der User deine Seite intuitiv nutzen und muss sich nicht extra in auf jeder Seite in ein neues Navi­ga­ti­ons­system rein­denken.

SEO-Rück­schluss

Marke ist einer der ganz wichtigen Ran­king­fak­toren, weil Direkt­auf­rufe, wie­der­keh­rende User, hohe Ver­weil­dauern und geringe Absprung­raten Spuren auf deiner Seite hin­ter­lassen, die von Google aus­ge­wertet werden. Und eine Marke drückt sich konstant visuell aus, ob wir wollen oder nicht – immerhin erreichen wir den User über das Auge.

To-Do für dich

Versetze dich in die Lage deines Users und betreibe bei jeder Ent­schei­dung eine „User first“-Philosophie. In ein gutes Logo oder die Gestal­tung einer Corporate Identity inves­tiert man einmal – und man bekommt ein Mehr­fa­ches dafür zurück.

Social Media

 

Seien Sie dort, wo Ihre Kunden sind: In den sozialen Medien
Lori Ruff

 

Bei Social Media geht es um die Menschen. Nicht Ihr Unter­nehmen.
Matt Goulart

 

Zum Aufbau von Reich­weite benötigst du zwei Dinge: Traffic und Sicht­bar­keit durch Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung. Daher gehört zu einer Gesamt­stra­tegie auch, auf Social-Media-Kanälen präsent zu sein.

SEO-Rück­schluss

Ob und wie Social Media deine Rankings beein­flusst, darüber streiten sich Social-Media- und SEO-Experten. Fakt ist aber, dass du Social Media in den meisten Fällen brauchst, um Nutzer auf deine Inhalte auf­merksam zu machen. Damit spielst du dir also ersten Traffic auf die Seite.

Wie du mit deinen Inhalten aus der Masse an Content her­aus­stichst und damit mehr Reich­weite schaffst, lernst du in unserem Online-Kurs Der Prot­ago­nist:

To-Do für dich

Bau dir Reich­weite über Social Media auf. Dabei musst du zwei wesent­liche Aspekte beachten:

  1. Überlege dir dabei, welche Kanäle zu deiner Ziel­gruppe passen und wo sich deine Buyer Persona befindet.
  2. Schaffe kon­stanten Mehrwert auch auf Social Media – denn Mehrwert ist der Grund für den User, auf deine Seite zu kommen.

Links

 

Backlink heißt Rück­ver­weis – es handelt sind also um eine Ver­lin­kung, die von einer anderen auf deine Seite verlinkt.

Backlinks sind wertvoll, weil die verlinkte Seite als relevant für das Thema ein­ge­stuft wird. Gut für dein Ranking sind Backlinks aber nur, wenn sie nach den Google Webmaster-Richt­li­nien „natürlich“ sind: also Links, die frei­willig von anderen Sei­ten­be­trei­bern gesetzt werden.

SEO-Rück­schluss

Dein Augenmerk sollte also auch hier darauf liegen, hoch­wer­tige Inhalte anzu­bieten und ein orga­ni­sches Link­profil auf­zu­bauen. Das entsteht bei­spiels­weise durch Social Media, wenn deine Inhalte geteilt werden oder durch Gast-Blog­bei­träge und Emp­feh­lungen in deinem The­men­be­reich.

To-Do für dich

Verfasse Gast­bei­träge, koope­riere mit Bloggern und Unter­nehmen in deinem The­men­be­reich. Netzwerke entstehen auf Meetups, über Inter­views in Podcasts oder auch Print­ma­ga­zinen deines Exper­ten­ge­biets.

User-Signale

 

Um den Nutzern das best­mög­liche Ergeb­nisse zu liefern, versuchen Google und Co mensch­li­ches Such­ver­halten so gut wie möglich zu imitieren.
Anne Häusler

 

Als Unter­schei­dungs­merkmal zwischen Seiten mit gutem tech­ni­schen und gutem Onpage-SEO greift der Google-Algo­rithmus darum auf einen weiteren Ran­king­faktor zurück: die soge­nannten User Signals.

 

Die User-Signale ent­scheiden über die Top 10 der Such­ergeb­nisse:

1. Click Through Rate (CTR): Zeigt an, wie viel Prozent der User auf deinen Beitrag in den Such­ergeb­nissen klicken.

2. Bounce-Rate oder Absprung­rate: Pro­zent­satz der User, die eine Seite in wenigen Sekunden und ohne weitere Inter­ak­tion wieder verlassen.

3. Ver­weil­dauer: Zeit, wie lange ein User auf einer Seite bleibt.

4. Wie­der­keh­rende User: User, die eine Seite zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufrufen. Merke: Mehr Nutzer ergeben sich durch wie­der­keh­rende und neue User.

 

Das User-Verhalten ist nicht mani­pu­lierbar, darum ist der Mensch selbst zu einem der wich­tigsten Ran­king­fak­toren geworden. Und abgesehen davon ist der Nutzer derjenige, den du auf deiner Seite haben willst.

Fazit

 

It’s only search engine tricks that need to keep changing when the ranking algo­rithms change.
Jill Whalen

 

Google rollt regel­mä­ßige Updates am Algo­rithmus aus. Bis zu 600 pro Jahr. Diese Zahl wird häufig so ausgelegt, als würden sich die SEO-Spiel­re­geln unkon­trol­liert ändern und Sei­ten­be­treiber müssten sich ständig neue Stra­te­gien überlegen und Schweiß­perlen von der Stirn trocknen. Das ist nicht der Fall, solange man sich an die Webmaster-Richt­li­nien hält.

Fakten zu den Updates

  • Bei den Updates handelt es sich oft um Test-Updates oder kleinere Anpas­sungen
  • Größere soge­nannte Core-Updates haben immer dasselbe Ziel: Die besten Ergeb­nisse für den User ausfindig machen und Mani­pu­la­tionen ver­hin­dern. Wenn du also eine User-first-Phi­lo­so­phie verfolgst, hast du dir schon einen der wich­tigsten Grund­pfeiler geschaffen.
  • Wenn Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung völlig unbe­re­chenbar und gar will­kür­lich wäre, könnten auch SEO-Experten keine Prognosen machen und wären han­de­lungs­un­fähig.

SEO-Rück­schluss

Google will Markt­spitze unter den Such­ma­schinen bleiben. Durch zufrie­dene und wie­der­keh­rende User. Darum steht auch bei den Algo­rithmus-Updates im Vor­der­grund, dass die Such­ma­schine die besten Ergeb­nisse für den Nutzer findet.

To-Do für dich

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Maike Burk
Gründerin, Online-Jour­­na­­listin, SEO-Expertin



Maike liebt Content, der für den Menschen erstellt wird – und bei Google gefunden wird. Als Gründerin von Satz­ge­stalt sieht sie ihre Mission darin, SEO-Texte anspruchs­voll zu gestalten. // Erfahre mehr über das Team und Satz­ge­stalt. Folge uns auf Instagram, Facebook und Linkedin.





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