9-wichtigste-Rankingfaktoren

Die 9 wirklich wich­tigsten Google Ranking-Faktoren

Ver­öf­fent­licht am 11. Januar 2021  |  von Maike Burk

Laut Google gibt es zirka 200 Ranking-Faktoren, die dein Ranking beein­flussen können. Ich zeige dir in diesem Guide, welche davon wirklich wichtig sind.

Bleibe bei den Ent­wick­lungen am Ball und erfahre hier mehr über die wich­tigsten SEO Trends 2021.

Was sind Ranking-Faktoren?

Bei den Ran­king­fak­toren handelt es sich um Kriterien, die das Ranking deiner Webseite beein­flussen. Denn: Auf welcher Position deine Seite rankt, ist vom Algo­rithmus der jewei­ligen Such­ma­schine abhängig. Manche Ran­king­fak­toren sind offiziell von Google bestätigt, andere nicht.

#23 Die wich­tigsten Ranking-Faktoren

 

Hör dir die Podcast-Folge zum Thema Content an, hier verrate ich viele wertvolle Tipps für dein Ranking:

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1. Content

#22 Die wich­tigsten Ranking-Faktoren

 

Hör dir die Podcast-Folge mit meinen per­sön­li­chen Insights zu den wich­tigsten Ranking-Faktoren an:

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Deine poten­zi­ellen Kunden suchen nach Inhalten = Content: Sie lesen Ratgeber, Produkt-Über­sichts­seiten, stöbern nach Angeboten… Mit der Suche nach „Antworten“ geht SEO also los. Nun ist die Frage, was dein Content bieten muss, um in den Such­ergeb­nissen auch wirklich sichtbar zu werden. Hier die wich­tigsten Aspekte, damit dein Content rankt: 

1.1 Holis­ti­scher Content und inhalt­liche Qualität

Reden wir Klartext: Wenn dein Inhalt nicht gut ist, bringen dir auch tausende von Backlinks und Keywords nichts.

Als User sind wir mitt­ler­weile daran gewöhnt, viele unserer Probleme im Netz selbst zu lösen. Wir sind infor­miert, weil das Internet eine sehr gute Infor­ma­ti­ons­quelle ist. Logisch also, dass auch du deine Ziel­gruppe aus­rei­chend infor­mieren musst – nur so kannst du in einem immer schneller wach­senden Medium mit immer neuen Wett­be­wer­bern her­vor­ste­chen. Verfasse darum ganz­heit­liche, tief­grei­fende Ratgeber, die auf fun­diertem Wissen oder einer inten­siven Recherche basieren.

1.2 Text-Länge

Ich bin kein Freund von magischen SEO-Werten, die anschei­nend Top-Rankings bringen. Aber ich verstehe schon, dass du einen Richtwert haben möchtest, wie lange deine Blog-Texte sein sollen:

Artikel auf Platz 1 haben im Durch­schnitt 1.890 Wörter, laut einer Studie von Backlinko.

Das heißt: Schreibe all­um­fas­sende Ratgeber nach Tipp 1.1. Das heißt nicht: Schreibe Artikel mit genau 1.890 Wörtern.

1.3 Unique Content

Google versucht, möglichst unter­schied­liche Seiten zu ranken. Es bringt dir also nüschd, deinen gut rankenden Wett­be­werb zu kopieren und einfach mal dasselbe zu machen. Sollte eigent­lich klar sein, aber mir sind schon viele Ideen über den Tisch zuge­worfen worden…

Auch auf deiner eigenen Seite ist es wichtig, dass dein Content je URL ein­zig­artig ist. Das gilt nicht nur für den Fließtext, sondern auch für deine Meta-Beschrei­bung und deine Titel. Ansonsten weiß Google nicht, welche Seite für den jewei­ligen Content ranken soll.

1.4 Canonical Tag gegen Duplicate Content

Es kann vorkommen, dass sich deine Inhalte auf mehreren URLs wie­der­holen – das bezeichnet man als Duplicate Content.

Das Problem: Auch bei Dupli­katen weiß Google nicht, welche der Seiten für das jeweilige Keyword gerankt werden soll.

Die Lösung: Ein Canonical Tag. Er sagt Such­ma­schinen, welche URL das Original ist und welche URL für das jeweilige Keyword ranken soll. Der Canonical Tag überträgt außerdem auch Linkjuice an die Ziel-URL – also Linkkraft, die von internen oder von externen Seiten stammen.

Mehr über Canonical Tags erfahren

1.5 Aktua­lität

Halte deine Beiträge up to Date. Wenn du einen Schrit­te­plan schreibst, wie man ein bestimmtes WordPress-Plugin instal­lierst, sollten zum Beispiel die Screen­shots aktuell sein.

Noch wichtiger ist die Aktua­lität bei News, darunter fallen Such­an­fragen wie „Brexit“ oder „US-Wahl“ – hier werden immer nur aktuelle Beiträge ranken.

Im Gegensatz dazu gibt es auch Evergreen-Content – also Inhalte, die über einen langen Zeitraum aktuell bleiben wie zum Beispiel „Wie backt man eine Schwarz­wälder Kirsch­torte“. Auch diese Inhalte solltest du aktuell halten, wobei sie oft über einen langen Zeitraum Gül­tig­keit haben.

1.6 Allein­stel­lungs­merkmal im Schreibstil

Langweilt es dich als User auch, wenn die ersten drei Ranking-Ergeb­nisse genau den selben Text­aufbau haben und dieselbe monotone Schreib­sprache sprechen? Nichts für ungut, aber im Bereich SEO klingen viele Seiten so unglaub­lich trocken. Darum versuche ich, meine Texte mit Flap­sig­keit und Metaphern auf­zu­peppen. Weil ich so bin und weil ich mich so zeigen will wie ich bin – und weil ich damit her­vor­steche. You like it, gib’s zu.

Also: Trau dich, deinen eigenen Schreib­stil zu entfalten. Mehr zu unge­schminkten Texten im Interview mit Miriam Risse.

Was du tun kannst

  • Biete deinen Lese­rinnen und Lesern inhalt­liche Tiefe
  • Stimme deine Inhalte auf die Kun­den­reise ab: Wann in der Customer Journey benötigt der Kunde welche Information?
  • Mach dir bei jedem Artikel klar: Welche Frage beant­wortet mein Text? Was ist meine Kernaussage?
  • Fokus­siere dich auf ein Thema, in dem du wirklich Spe­zia­list bist (oder wirst) und mach nicht zu viele Themen-Fässer auf
  • Top-Tipp: Nischige Inhalte haben eine höhere Wahr­schein­lich­keit, von anderen Seiten verlinkt zu werden, da es weniger Wett­be­werb gibt

2. Such­in­ten­tion

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Reden wir Klartext: Ohne Opti­mie­rung auf die Such­in­ten­tion werden all deine anderen Maßnahmen verpuffen. Nicht nur aus SEO-Sicht, sondern auch aus Marketing-Sicht.

Wenn du die Such­in­ten­tion nicht triffst, deine Wett­be­werber aber schon, wirst du keine guten Nut­zer­si­gnale schaffen und du wirst deinen poten­zi­ellen Kunden nicht an dich binden – weil du gar nicht verstehst, wo er oder sie sich gerade auf der Kun­den­reise bewegt.

Wer nicht auf die Such­in­ten­tion optimiert, hat die SEO-Ent­wick­lungen der letzten Jahre nicht ver­standen und kann keine Empathie für seine Ziel­gruppe ent­wi­ckeln. Empathie halte ich für einen der wich­tigsten Hebel im Onlinemarketing.

Mehr über die Such­in­ten­tion erfahren

Was du tun kannst

Recher­chiere Keywords und unter­suche für dein Fokus-Keyword immer die Such­in­ten­tion. Verfasse lieber weniger Content und geh die Suchintention-Extrameile.

Wie du mit der Such­in­ten­tion rankst, zeige ich dir in meinem Online­kurs SEO Superhelden

3. Keywords

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Keywords spielen nicht mehr die Rolle, die sie einmal gespielt haben. Damit meine ich nicht, dass sie unwichtig geworden sind – ganz im Gegenteil. Aber sie spielen eine andere Rolle auf der Optimierungs-Bühne.

3.1 Keyword-Recherche

Die Keyword-Recherche ist die Grundlage für alle weiteren Maßnahmen. Denn sie gibt dir Auf­schluss darüber, was deine Ziel­gruppe tat­säch­lich sucht (und in welchem Umfang).

Die Keyword-Analyse ist außerdem dein erster Schritt, um die Such­in­ten­tion her­aus­zu­finden, siehe oben.

Mehr über Keywords und die Keyword-Recherche lesen.

3.2 Plat­zie­rung von Keywords

Achtung: Bei Keywords geht es NICHT einfach darum, wie du sie in deinem Text plat­zierst. Die richtige Plat­zie­rung der Keywords hilft nur, wenn du deine Inhalte auf die Such­in­ten­ti­o­nop­ti­miert hast – dann sind folgende Tipps ein guter Zusatz:

  • im Title Tag (so weit vorn wie möglich)
  • in der Meta Descrip­tion (kein direkter Rankingfaktor)
  • in der H1-Überschrift
  • in der URL
  • in einer H2-Über­schrift (wenn passend)
  • natürlich im Text
  • als Alt-Attribut und Dateiname bei Bildern (wenn die Bil­der­suche relevant ist)

3.3 Latent Semantic Indexing (LSI)

Latent Semantic Indexing hilft Google dabei, Themen besser zu verstehen. Dafür werden Wort­gruppen analysiert.

Beispiel: Bei der eng­li­schen Such­an­frage „Apple“ könnten zwei Dinge gemeint sein – der essbare Apfel oder das Unter­nehmen. Wenn deine Seite also für das Obst „Apfel“ gefunden werden soll, müssen weitere Obst-Begriffe in deinem Text vorkommen – beim Thema Apple als Unter­nehmen müssen Begriffe wie Computer o.ä. fallen.

Auf Basis dieser Wort­gruppen kann Google unter­scheiden, worum es auf der jewei­ligen Seite geht.

Das Apple-Beispiel habe ich hier gefunden: https://​www​.ithelps​-digital​.com/​d​e​/​b​l​o​g​/​s​u​c​h​m​a​s​c​h​i​n​e​n​o​p​t​i​m​i​e​r​u​n​g​/​g​o​o​g​l​e​-​r​a​n​k​i​n​g​-​f​a​k​toren

Was du tun kannst

  1. Sprich mit deinen Kunden und Kundinnen
  2. Mach eine Keyword-Recherche
  3. Richte deine Content-Marketing-Strategie danach, was deine Kunden suchen

4. Links

Unterschied interne extrene Links Backlink-unterschied

4.1 Backlinks

Backlinks sind die Ver­lin­kungen, die durch externe Quellen auf deine Seite verweisen. Für Google und für den User eröffnet das einen Weg, um auf deine Seite zu gelangen. Wenn jemand anders deine Seite verlinkt, spricht das für Qualität (so zumindest die Idee), warum sollte sonst jemand diese Emp­feh­lung aus­spre­chen? Darauf solltest du beim Aufbau von Backlinks achten:

Relevanz und Autorität: Die Backlinks sollten von ver­trau­ens­vollen aus deinem The­men­ge­biet Websites stammen. Je stärker die Website, desto besser für dich. Ich würde mir daher keine Backlinks aus Indien kaufen…

Anzahl Backlinks: Bei diesem Thema bin ich ein bisschen vor­sichtig. Erstmal gilt: Je mehr Backlinks, desto besser – weil mehr „Emp­feh­lungen“ für deine Seite aus­ge­spro­chen wurde. Ich würde aber dennoch eher auf die Qualität achten als auf die bloße Menge.

Übrigens: Es ranken nicht immer die Seiten mit den meisten Backlinks auf Platz 1. Daran sieht man, dass mehrere Faktoren inein­ander greifen müssen, um bei Google ganz oben zu stehen.

4.2 Interne Links

„Alle Links, die man schon immer haben wollte, kann man sich zumindest auf der eigenen Domain durch interne Links schon einmal selbst geben.“
Hanns Kro­nen­berg, Sistrix

 

Hinter vielen Ranking-Erfolgen steckt eine smarte interne Link-Strategie. Während viel Zeit und Geld in Backlinks fließt, wird das Potenzial von interne Links schnell mal übersehen – dabei besteht der Großteil von Links im Internet aus internen Links.

Wenn du dir jetzt vor­stellst, dass Links wie Straßen sind, die von URL zu URL führen: Wer ist dann stärker am Ausbau der Infra­struktur beteiligt?

Mein Fazit: Kon­zen­triere dich stark auf eine interne Link-Strategie. Dazu findest du zahl­reiche Quellen im Netz – oder komm in mein Online­pro­gramm SEO Super­helden, dann machen wir das gemeinsam.

Lies mehr dazu auf Sistrix

4.3 Externe Links

Externe Links führen zu externen Quellen – du verlinkst also bei­spiels­weise auf einen Blogpost einer anderen Domain, den du deinen Lese­rInnen empfehlen möchtest. Auch Google teilst du mit einem externen Link mit, dass du der anderen Seite vertraust. Beachte dabei folgende Punkte:

  • Verlinke nur auf ver­trau­ens­wür­dige Seiten oder versehe den Link mit einem Nofollow-Attribut
  • Nutze das Nofollow-Attribut außerdem bei Wer­be­links, vor allem, wenn der Content sehr werblich ist
  • Achte auf ein gutes Gleich­ge­wicht zwischen internen und externen Links

 

Mehr über externe Links erfahren:

www​.seobility​.net/​e​x​t​e​r​n​e​-​links

www​.ryte​.com/​a​u​s​g​e​h​e​n​d​e​r​-link

Was du tun kannst

Achte bei Backlinks und bei externen Links immer auf ver­trau­ens­volle Quellen. Setze deinen Fokus auf interne Links, denn diese kannst du kon­trol­lieren und stra­te­gisch einsetzen.

5. User Experience

Die User Expe­ri­ence beschreibt die Erfahrung, die ein Nutzer mit einer Webseite (oder auch mit einem Produkt) macht. Dazu zählen mehrere Faktoren, die ich hier im Einzelnen durchgehe:

5.1 Mobile Respon­sive & Ladezeiten

User wollen schnell ladende Inhalte und sie wollen diese auf ver­schie­denen Devices aufrufen können. Beide Aspekte sind darum wichtige Faktoren für dein Ranking, ab 2021 liegt ein noch größerer Fokus darauf, da Google zwei ent­spre­chende Algo­rithmus-Updates ange­kün­digt hat. Lies mehr darüber unter #Technik

5.2 Navi­ga­tion

User wollen nicht auf jeder Webseite ein neues Navi­ga­ti­ons­system lernen. Wir alle sind an gewisse Abläufe gewöhnt – und es frus­triert User, wenn sie auf einer Webseite nicht von A nach B kommen.

Was du tun kannst

Vermeide Designs, die „mal was anderes“ sind, zum Beispiel von rechts nach links scrollen anstatt von oben nach unten. Achte außerdem darauf, dass deine Menü-Punkte genau das aussagen, was sich dahinter verbirgt. Nenne deinen Blog einfach Blog und dein About einfach About und lass die kryp­ti­schen Bezeich­nungen weg, auch wenn ihr Unter­neh­mens­ei­gene Wordings habt. Achte außerdem darauf, dass deine Unter­seiten so klar und so einfach wie möglich auf­findbar sind. Je weniger Klicks ein User bis zum Ziel benötigt, desto besser. 

5.3 Design

Das Ziel deiner Seiten sollte sein, dass User am Ball bleiben und möglichst viel lesen. Sie werden höchst­wahr­schein­lich nicht alles lesen, das ent­spricht einfach nicht der Natur des Mediums Online. Trotzdem kannst du deine Lese­rinnen und Leser dabei unter­stützen, dass sie deinen Text ganz einfach aufnehmen können:

  • Halte deine User nicht vom Lesen ab zum Beispiel durch zu viele Wer­be­banner oder zig Popups, das nervt und stört
  • Hilf deinen Usern beim Lesen, indem sich deine Textfarbe von deinem Hin­ter­grund abhebt: Durch einen hohen Kontrast zwischen Hin­ter­grund- und Text-Farbe (schwarz auf weiß wäre so ein Beispiel)
  • Schaffe Anker­punkte durch eine gute Hier­ar­chie: Nutze Zwi­schen­über­schriften (H2)
  • Fasse deine Texte in über­sicht­li­chen Text­blö­cken zusammen: Nicht zu lang, nicht zu kurz (Faust­formel: 3–5 Sätze pro Block, dann kommt ein neuer Absatz)
  • Vorsicht bei Schrift auf Bildern: Ist das lesbar oder kann das weg?

Was du tun kannst

Versuche nicht, das Rad neu zu erfinden. Standards funk­tio­nieren im Netz sehr gut – und über Gestal­tungs­prin­zi­pien lässt sich übrigens nicht streiten, denn sie basieren auf Wahr­neh­mungs­prin­zi­pien, die für alle Menschen gelten. Achte also mit den oben beschrie­benen Aspekten darauf, dass dein Text grafisch gut lesbar ist. Dann werden deine User deine Inhalte mit Genuss aufsaugen.

6. Nut­zer­si­gnale

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Die soge­nannten User Signals oder Nut­zer­si­gnale beschreiben das User-Verhalten im Internet. Wir klicken auf ein Such­ergebnis – wir kehren zu einer Domain zurück, die uns gefallen hat – wir suchen etwas, sind unzu­frieden und ändern unsere Such­an­frage. All das hin­ter­lässt Spuren = Daten, die von Google gemessen werden. 

Beispiel für Nutzersignale:

  • Absprung­rate (Bounce Rate)
  • „Return to SERP“-Rate (Return to SERP)
  • Klickrate (CTR)
  • Auf­ent­halts­dauer (Time on Site)
  • Wie­der­keh­rende User
  • Direkt­au­f­rauf
  • Scroll­tiefe

Was du tun kannst

  1. Versuche, den möglichst besten Content in deinem The­men­ge­biet anzubieten
  2. Achte auf eine gute User Experience
  3. Beant­worte Fragen SCHNELL
  4. Werte das Nut­zer­ver­halten aus: Über die Google Search Console und Google Analytics
  5. Lies hier mehr über die Nut­zer­si­gnale

7. Technik

7.1 Mobile Responsiveness 

Ab März 2021 gilt es für alle Websites: Die mobile Version einer Seite ist wichtiger als die Desktop-Version. Behalte also immer im Blick, dass deine Seiten mobil respon­sive sind und auch die Lade­zeiten mobil hoch sind.

7.2 Lade­zeiten

Stichwort Lade­zeiten: Ebenfalls für 2021 ange­kün­digt ist das „Page Experience“-Update. Gehe also sicher, dass die Lade­zeiten deiner Seite in Ordnung sind. Den Test machen kannst du hier: www​.deve​lo​pers​.google​.com/​s​p​e​e​d​/​p​a​g​e​s​p​e​e​d​/​i​n​s​i​ghts/

7.3 Kaputte Links

Kaputte Links führen User ins Nichts und auch für Google wird das Crawlen und Inde­xieren erschwert.

So können kaputte Links entstehen:

  • Wenn du deine Sei­ten­kon­fi­gu­ra­tionen ver­än­derst, zum Beispiel bei einem Relaunch oder Domainumzug
  • Wenn du Seiten löschst und interne oder externe Links noch zu dieser Seite führen

 

In dem Fall solltest du eine 301-Wei­ter­lei­tung ein­richten („moved permanently“)

Wie du kaputte Links findest: www.hosteurope.de/7‑tools-broken-links

7.4 Hreflang Tag

Bei mehr­spra­chigen Seiten benötigst du ein Hreflang-Atrribut. Dieses infor­miert Google darüber, dass es von deinem Inhalt mehrere Sprach­ver­sionen gibt und hilft dabei, dem User die richtige Version anzuzeigen.

Ratgeber zum Hreflang-Tag: https://​www​.seokratie​.de/​h​r​e​f​lang/

Was du tun kannst

Nutze die gratis Version des Tools Ryte, um die ersten Schritte deines tech­ni­sches SEO umzu­setzen: www​.ryte​.com/free

8. SERPs

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Das Snippet (kleine Vorschau deiner Seite in den Google-Such­ergeb­nissen) ist kein direkter Ran­king­faktor. Dennoch spielt es für deine Rankings eine sehr wichtige Rolle, ob und wie viele User auf DEINE URL klicken und nicht auf die von deinen Wettbewerbern.

Meta-Description-Definition

Wenn eine neue Seite ver­öf­fent­licht wird, macht Google Tests und prüft die Klickrate auf die besagte Seite. Stelle also sicher, dass deine Titel und Meta-Beschrei­bungen sexy sind und anziehend auf deine Traumkund(inn)en wirken.

Mehr zum Thema Meta-Beschrei­bung

Was du tun kannst

  1. Nenne die wich­tigsten Infos im Titel und in der Meta zuerst, weil sie eventuell abge­schnitten werden
  2. Überlege dir genau die Kern­aus­sage deines Contents und bringe diesen auf den Punkt
  3. Nenne Vorteile für deine Leser/innen: „Gratis“ ist ein Vorteil – „Jah­re­langes Exper­ten­wissen“ ist kein Vorteil, sondern nichtssagend
  4. Lies meinen Artikel zum Thema Meta-Beschrei­bung

9. Struk­tu­rierte Daten

Struk­tu­rierte Daten helfen den Robotern von Google und Bing, Sei­ten­ele­mente besser zu verstehen. Gerade wenn es um spe­zi­fi­sche Themen geht, können die Crawler den Inhalt besser inter­pre­tieren. Du sagst den Robotern bei­spiels­weise, dass…

  • es sich bei deinem Text um ein Rezept handelt
  • die ein­ge­bun­dene Datei ein Video ist
  • die Zahlen auf deiner Seite deine Tele­fon­nummer / Öff­nungs­zeiten sind

Was du tun kannst

  1. Erstelle deine struk­tu­rierten Daten mit schema​.org
  2. Überprüfe deine Daten mit dem Testtool von Google
  3. Imple­men­tiere deine Daten im Code oder mit dem Data High­lighter von Google

Link-Tipps:

  • Mit diesem Guide von Morefire kannst du deine struk­tu­rierten Daten erstellen und auf deiner Seite einfügen
  • Mehr Infos auf dem Blog von Seokratie

Bonus: Local SEO

Lokales SEO zeigt dem User ein Ergebnis an, das sich geo­gra­fisch in der Nähe befinden. Beispiel: Du googelst „ita­lie­ni­sches Restau­rant“ – dann weiß Google, dass es sich um eine lokale Such­an­frage handelt und zeigt dir Restau­rants in der Nähe an:

Local SEO Snack Pack

Lokales SEO ist aus unter­neh­me­ri­scher Sicht also dann inter­es­sant für dich, wenn du ein lokal ansäs­siges Unter­nehmen betreibst, zum Beispiel:

  • Arzt
  • Architekt
  • Anwalt
  • Hand­werker
  • Friseur
  • Super­markt
  • Tank­stelle
  • Restau­rant
  • Hotel

Was du tun kannst

  1. Erstelle ein „Google My Business“-Profil (Achtung: Den Account sowie Kom­men­tare von Kunden kannst du nicht löschen)
  2. Trage deine Seite in lokalen Bran­chen­ver­zeich­nissen ein
  3. Bitte deine Kunden regel­mäßig um eine Bewertung
  4. Erstelle eine lokale Lan­ding­page, die für dein Keyword + Ort ranken soll

Fazit

Die wich­tigsten Tipps zusammengefasst

  • Zeig deinen Kunden, was sie suchen
  • Stelle sicher, dass deine Seite auf allen Devices gut aussieht
  • Schaffe eine Umgebung, in der sich deine Leser/innen wohl fühlen – wie in ihrem Lieb­lings­café oder in einem gemüt­li­chen Wohnzimmer
  • Posi­tio­niere dich als Experte / Expertin, mach dabei nicht zu viele Fässer auf
  • Halte deinen Content up to Date

Kos­ten­lose SEO-Check­liste:

– inter­aktiv und User-orientiert
– nach aktu­ellstem SEO-Wissen

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SEO-Texter-Blog

Maike Burk
Gründerin, Online-Jour­­na­­listin, SEO-Expertin

Maike liebt Content, der für den Menschen erstellt wird – und bei Google gefunden wird. Als Gründerin von Satz­ge­stalt sieht sie ihre Mission darin, SEO-Texte anspruchs­voll zu gestalten. // Erfahre mehr über das Team und Satz­ge­stalt. Folge uns auf Instagram, Facebook und Linkedin.

    4 Comments
    • Oli
      Posted at 10:04h, 18 Januar Antworten

      Hallo Maike, klasse, Tolle Infos, super zusam­men­ge­fasst und vor allem sehr gut lesbar. Vielen herz­li­chen Dank dafür 🙂

      • Maike
        Posted at 10:41h, 19 Januar

        Hi Oli, ganz lieben Dank! Das freut mich 🙂

    • Fin Niklas Schmidt
      Posted at 11:49h, 18 Januar Antworten

      Danke Maike, ein wirklich guter Beitrag der hier einigen wei­ter­helfen dürfte. Wir finden deine Artikel übrigens immer super geschrieben und auch für uns inter­es­sant. Vieles von dem, was wir täglich einsetzen und erzählen finden wir hier wieder 🙂

      Weiterhin viel Erfolg!
      Fin Niklas

      • Maike
        Posted at 10:54h, 19 Januar

        Hi Fin Nikals, hab ganz lieben Dank! Sowas freut und motiviert mich! Liebe Grüße, Maike

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